»Die beste Zeit meines Lebens«
An den Universitäten brodelt es. Immer öfter flammen die Proteste auf. Dann werden die ersten Hörsäle besetzt und es dauert nicht lang, da ist auch Simon Brenner auf den Barrikaden. Eigentlich hat er nach einer Schlosserlehre nur noch ein Studium in Heidelberg anhängen wollen, jetzt organisiert er sich in immer radikaleren Gruppen, taucht schwarz vermummt auf Demonstrationen auf und fährt zum Ersten Mai nach Berlin – endlich fühlt er sich angekommen. Die Sache dabei ist nur, er wird bezahlt. In Wahrheit ist er Polizist, ein verdeckter Ermittler vom LKA, der über die neuen Freunde Buch führen und seine Gefühle im Griff haben muss.
Ein raffiniertes, wagemutiges Spiel mit doppeltem Boden, zwischen True Crime und linksradikaler Telenovela.
Ein Roman wie ein Zaubertrick, voller Illusionen, doppelter Böden und doppelter Leben
Ein Portrait der linken Szene, beruhend auf einer wahren Geschichte, die voller Irrsinn steckt
Wolf Haas hätte es nicht besser machen können: sprachgewaltig, tiefgründig und originell
Luca Kieser
Luca Kieser lebt nach einem Studium der Philosophie in Heidelberg und Leipzig als Schriftsteller in Wien. Mit seinem Debütroman »Weil da war etwas im Wasser« war er unter anderem für den Deutschen Buchpreis nominiert. Sein Roman »Pink Elephant« wurde vom Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet und von Books at Berlinale ausgewählt. »Simsalabim, Simon Brenner« ist sein dritter Roman.
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»Ein doppeltes Spiel um Spionage, innere Zerrissenheit, verratene Freundschaft.«
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»[ein] im besten Sinne skurrilen Roman, der Autobiografie, Spionagegeschichte, Hommage und Satire in sich vereint. Ein unterhaltsames, kurzweiliges und besonderes Buch.«
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»Erzählt [...] in einem Ton, der charmant bleibt und nie in müden Studentenhumor kippt. […] ein Anti-Kriminalroman, dessen Clou ist, dass bei diesen studentischen Linksradikalen gar nichts Krasses passiert.«
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»gut recherchiert […] ein wunderschönes Buch und auch eine tolle Hommage an Wolf Haas.«
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»Kieser ist sich der Schwerkraft seines Stoffs bewusst. Der politischen Relevanz genauso wie dem Schmerz der Involvierten.[...]. Einfach brillant.«
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»Das vermutlich witzigste Sujet des bisherigen Bücherherbstes.«
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