Miriam Davoudvandi Davoudvandi Das können wir uns nicht leisten

Das können wir uns nicht leisten

von Miriam Davoudvandi

Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein - Von der Gastgeberin des beliebten Podcasts Danke, gut. SPIEGEL-Bestseller

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Beschreibung

»Dieses Buch ist für alle, die in Victory-Schuhen statt Nikes rumgelaufen sind. Für alle, die sich geschämt haben, Freunde nach Hause einzuladen. Für alle, deren einzige Freizeitgestaltung Fußball oder die Glotze war, weil für alles andere kein Geld da war. Für alle, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leisten.«

Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr.

Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind.

Armut lässt sich vielleicht bemessen. Zahlen helfen jedoch nicht zu verstehen, wie sich Armut anfühlt und was sie langfristig mit Menschen macht. Umso wichtiger ist es, Miriam Davoudvandis Geschichte zu hören. Sie spricht auch für all jene, die bisher keine Stimme hatten.
»Statistiken helfen nicht zu verstehen, was Armut mit Menschen macht. Deshalb erzähle ich meine Geschichte. Wir brauchen dringend eine neue Debatte in Deutschland.« Miriam Davoudvandi
Davoudvandi erzählt von ihrem Aufwachsen in Armut und was das mit ihr gemacht hat. Sie zeigt, dass Armut alle Lebensbereiche betrifft: Geburt, Bildung, Liebe & Dating, Aussehen, Gesundheit etc.
Miriam Davoudvandi ist ausgezeichnete Bloggerin (@cash.miri), Journalistin (Zeit, Spiegel, SZ) und Autorin (»Unlearn Patriarchy II«) und Host des erfolgreichen Podcasts »Danke, gut« beim WDR.
Für alle Leser:innen von Christian Baron »Ein Mann seiner Klasse«, Tahsin Durgun »Mama, bitte lern Deutsch«, Anna Mayr »Geld spielt keine Rolle«.

Autor*in

Miriam Davoudvandi
Miriam Davoudvandi wurde 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners geboren und wuchs in einer Kleinstadt in Süddeutschland auf. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin und Autorin, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist Host des WDR-Podcasts »Danke, gut«, in dem sie mit Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über psychische Gesundheit spricht. Ihre journalistische Laufbahn begann sie mit Texten über Rap. Später war sie Chefredakteurin eines Hip-Hop-Magazins. Heute erscheinen ihre Beiträge über Popkultur, Politik und Psyche u.a. im Spiegel und der Zeit. Außerdem hat sie Texte fürs Theater (»It’s Britney, Bitch!«, Berliner Ensemble) verfasst. In der Bestseller-Anthologie »Unlearn Patriarchy II« erschien ihr Text »Unlearn Mental Health«.

Themen in »Das können wir uns nicht leisten«

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Stimmen zu »Das können wir uns nicht leisten«

»Eine persönliche Geschichte, die so viel Liebe enthält. Dieses Buch heilt Wunden.«
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»Empathisch, intelligent, witzig. Wenn ich im Leben nur noch ein Buch kaufen dürfte, wäre es dieses!«
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»Ein Buch, das erfahrbar macht, was in der öffentlichen Debatte um Bürgergeld und Sozialleistungen oft keine Rolle spielt.«
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»Davoudvandi schreibt sachlich, spart an Beschönigungen und Rührseligkeiten. Besonders tief treffen Davoudvandis prägnante Erzählungen über die Konsequenzen von Armut, die über finanzielle Not hinausgehen.«
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»Eine fein gezeichnete biographische Analyse, was Armut mit den Menschen macht, mit ihrer Psyche, mit ihrer Ernährung, mit ihrer Freizeit, mit ihrer Bildung - mit ihrem gesamten Leben.«
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»Ein Buch, das Pflichtlektüre im Deutschen Bundestag werden sollte. […] Messerscharf geradeaus, mit erstaunlichem Witz.«
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Details

ISBN: 9783641334291
Verlag: btb
Erscheinung: 18.03.2026

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