Es geht um Faust und den Teufel, um skandinavische Malerei und den Tod, russische Tankstellen und die amerikanische Prairie: Das Essayistische ist eine treibende Kraft in Karl Ove Knausgårds schriftstellerischem Werk, seine preisgekrönten Romane sind undenkbar ohne essayistische Einschübe, in der sich die großen Fragen zur menschlichen Existenz mit dem alltäglichen Leben seiner Protagonisten verbinden. Knausgårds Interesse ist dabei breit gefächert, gesucht und verhandelt wird immer das Große im Kleinen, und vermeintlich Nebensächliches entpuppt sich nicht selten als das eigentlich Wesentliche. Was sind die Bedingungen für kreatives Schaffen – und was ist es, was unsere Welt und letztendlich unsere Wahrnehmung formt? Das sind die Fragen, um die sein Schreiben kreist und denen er sich auf verschiedene Weise nähert.
In dieser Sammlung seiner wichtigsten Texte, die eigens für die deutschen Leser und Leserinnen zusammengestellt wurden, begleiten wir Karl Ove Knausgård auf einer Reise durch Amerika und zu einem Operationssaal in Albanien, gewinnen u.a. Einblicke in norwegische Mentalität, in Malerei und Literatur – und werden Zeuge dessen, was ihn antreibt, Romane zu schreiben, und immer wieder zu versuchen, hinter die unerklärlichen Mechanismen des Lebens zu schauen.
In dem, was ich schreibe, gibt es immer eine Sehnsucht hinaus, zu dem eigentlich Wirklichen ...
Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Knausgård-Fans: Ein Prachtband seiner besten Texte zu Literatur, Malerei, Fotografie – und der unerklärlichen Magie des Lebens. Eine einzigartige Sammlung, eigens zusammengestellt für die deutschen Leser und Leserinnen.
Literarischer Weltstar und SPIEGEL-Bestsellerautor: Karl Ove Knausgård, in 35 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt.
»Knausgård besitzt eine enorme essayistische Begabung.« (The New York Times)
»Karl Ove Knausgard ist nicht nur ein begnadeter Autobiograf, auch seine Essays sind eine Klasse für sich.« (Die WELT)
»Mit der Essay-Sammlung können wir dem Dichter als Denker und dem passionierten Schreiber als Menschen zusehen. und beide besser verstehen.« (NZ zu "Das Amerika der Seele. Essays 1996-2013")
»Knausgårds Wille, über die Dinge in die Wirklichkeit einzudringen, ist absolut überzeugend. Er ist ein fantastischer Beschreiber von Details … Die Bedingungen der Literatur sind auch die Bedingungen der zwischenmenschlichen Beziehungen. In Knausgårds Werken überlappen sich diese Sphären völlig.« (Ida Lødemel Tvedt, Klassekampen)
» ... jemanden an die Hand nehmen. So ist es, den Knausgårdschen Gedankengängen zu folgen, ob es nun darum, geht, durch Amerika zu reisen, um Gehirnchirurgie, Träume und Traumdeutung oder um bildende Kunst. Ich lasse mich von Knausgårds Schreibkunst verführen, ich kann seiner Meinung sein oder auch nicht, so oder so ist es stets spannend.« (Emil Otto Syvertsen, Fædrelandsvennen)
»In seinem Essay Unverhofft ergreift Karl Ove Knausgård die Gelegenheit, sich und sein Werk mit ansteckender Begierde zu betrachten … In einem kurzen Format, das dem Autor passt wie eine maßgeschneiderte Tweedjacke, erkennt Knausgård nun, dass die Lektüre von Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit in einem Straßencafé in Bergen eine entscheidende Bedeutung dafür hatte, wie er seinen Debütroman Aus der Welt schrieb. Interessant ist auch sein Wunsch, eine Art Synthese aus Tagebuchformat und dem zu erschaffen, was er ‚den Schritt für Schritt-Roman‘ nennt.« (Knut Hoem, NRK Buch)
»Unser führender Romancier beherrscht auch die Form des Essays. Er benutzt sie, um zu zeigen, wie Wörter, die auf eine bestimmte Weise zusammengesetzt werden, lebendig werden und bestehen bleiben, als klassische Texte.« (Willy Pedersen, Morgenbladet)
»Schaut hin, was das Leben ausmacht, raunt uns jede Zeile Karl Ove Knausgards zu. Mit ihm staunen wir, wenden uns angewidert ab oder lächeln über das Sosein der Welt, deren Wunder nichts als alltäglich sind. Hier hält uns jemand einen Spiegel vor, den er selbst amallerbesten kennt - unmittelbar und echt.« (Deutschlandradio)
Karl Ove Knausgård
Karl Ove Knausgård wurde 1968 geboren und gilt als einer der wichtigsten norwegischen Autoren der Gegenwart. Die Romane seines sechsbändigen, autobiographischen Projektes "Min Kamp" wurden weltweit zur Sensation. Sein großer »Morgenstern«-Romankosmos um das plötzliche Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel lotet die Abgründe menschlichen Lebens aus und fasziniert mit seiner Soghaftigkeit auf ähnliche Weise. Das Essayistische ist eine treibende Kraft in Knausgårds schriftstellerischem Werk, das in 35 Sprachen übersetzt ist und vielfach preisgekrönt. 2015 erhielt Karl Ove Knausgård den WELT-Literaturpreis, 2017 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, 2022 nahm er in Kopenhagen den Hans-Christan-Andersen-Literaturpreis entgegen. Er lebt in London.
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»Nicht nur für Knausgård-Experten, sondern für alle, die Spaß am Denken haben. [Es] zeigt sich einmal mehr Knausgards Gabe unsere Existenz faszinierend neu zu beschreiben«
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»Dabei ist Knausgård, erkennbar an den Hunderten gelehrten (und literarischen) Referenzen, die sich durch die Essays ziehen, ein ambitionierter, aufmerksamer und nachdenklicher Leser philosophischer Werke.«
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»Es ist ein Buch der Erkenntnisse - und auch sehr unterhaltsam.[...] Ein gnadenlos guter Autor.«
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»Sehr viel echter kann Literatur nicht sein.«
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»Egal, über was Knausgård schreibt, [...] immer schreibt er auch über sich und seine Erfahrungen. Das mag mitunter reichlich selbstbezüglich wirken, ist aber nie eitel. Und: Der Mann kann schreiben.«
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»Essays zwischen Alltag und Metaphysik, die heute fast interessanter, zeitgemäßer scheinen als das Knausgårdsche autofiktionale Großprojekt«
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