Ein außergewöhnlicher, zutiefst humaner Blick auf das moderne Afghanistan
1969 eröffnet, symbolisierte das Intercontinental in Kabul einst den Traum eines sich modernisierenden Landes. 50 Jahre später thront das legendäre Hotel noch immer auf einem Hügel unweit der afghanischen Hauptstadt. Es hat die sowjetische Besatzung, mehrere Staatsstreiche, einen Bürgerkrieg, die US-Invasion und den Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg der Taliban überstanden.
BBC-Chefkorrespondentin Lyse Doucet checkt seit 1988 im »Interconti« ein. Sie erzählt von der Köchin Abida, dem Restaurantleiter Mohammed Aqa, vom Empfangschef Sadeq und der Kellnerin Malalai: von den bewegenden Leben jener, deren Schicksale untrennbar mit diesem besonderen Ort verbunden sind. Das Ergebnis ist eine facettenreiche und zutiefst humane Geschichte des modernen Afghanistans – und ein eindringlicher Appell, dieses Land und seine Menschen nicht zu vergessen.
***Gewinnerin des Women’s Prize for Non-Fiction 2026 ***
»Dieses Buch ist ein Juwel.« Süddeutsche Zeitung
»Erstaunlich schön, subtil und einfach unvergesslich.« Elif Shafak
»Ein Must-read« Sunday Times
»Doucets Erzählung ist voller Wärme, Witz und einem liebevollen Blick für die menschlichen Geschichten, die das Hotel nicht nur zu einem Denkmal der Tragödie, sondern auch der Liebe und Widerstandsfähigkeit machen.« Financial Times
»In der Geschichte des Intercontinental Kabul spiegelt sich die bewegte Geschichte des afghanischen Volkes.« (Lyse Doucet)
Von der Rezeptionistin bis zum Kellner, von der Prinzessin bis zum Taliban-Führer, die das Hotel besuchten: Dieses Buch ist ein vielschichtiges und intimes Porträt afghanischer Lebensrealitäten.
Geschrieben von einer preisgekrönten Journalistin und Afghanistankennerin, die seit Jahrzehnten für die BBC aus dem Nahen Osten berichtet.
Lyse Doucet
Lyse Doucet, geboren 1958, ist eine preisgekrönte kanadische Journalistin, die für die BBC aus der ganzen Welt berichtet. Bevor sie sich 1999 dem BBC-Team anschloss, war Lyse 15 Jahre lang freie Auslandskorrespondentin in Jerusalem, Amman, Teheran, Islamabad, Kabul und Abidjan. Sie wurde in Ostkanada geboren und hat Abschlüsse der University of Toronto und der Queen‘s University in Kingston. Von 15 führenden britischen und kanadischen Universitäten besitzt sie Ehrendoktortitel. 2014 wurde sie für ihre herausragenden Verdienste im Bereich des Radiojournalismus von Queen Elisabeth II. mit dem »Order of the British Empire« ausgezeichnet.
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»Dieses Buch ist ein Juwel.«
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»Doucet gelingt es, eine Geschichte voller Mitgefühl zu erzählen, ohne dabei kitschig zu werden«
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»Ein wichtiges Buch, da es Doucet gelingt, die Geschichte Afghanistans nahbar zu machen.«
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»[D]as erschütternde Schicksal eines gebeutelten Volkes quasi im Brennglas eines faszinierend-schillernden Ortes.«
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»Wer sich für Afghanistan interessiert, sollte dieses Buch lesen!«
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»[Ihre] Haltung, ihr offenbar aufmerksames Zuhören und der Wille das Erfahrene detailgetreu wiederzugeben, macht die Lektüre dieses Buches zu einem Dokument, das in Erinnerung bleibt.«
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