Gegenstand des Buches sind das um ca. 600 n. Chr. gesprochene Urslavische, seine historische und geographische Einordnung, seine soziolinguistische Funktion, seine Einheitlichkeit, seine anhand von Entlehnungen rekonstruierte Phonetik und seine generativistisch interpretierte Morphologie.
Gegenstand dieses Buches ist das um ca. 600 n. Chr. gesprochene Urslavische. Nach der historischen und geographischen Einordnung und der Bestimmung der soziolinguistischen Funktion dieser Sprache behandelt das Buch theoretisch und empirisch die Frage ihrer Einheitlichkeit. Es folgt die hauptsächlich auf die Lehnbeziehungen des mittelalterlichen Slavischen gestützte Rekonstruktion der Phonetik des Urslavischen und der Lautung und Akzentuierung urslavischer Wörter. Danach werden Bereiche der Morphologie des Urslavischen, insbesondere der Wortbildung, detailliert behandelt, wobei im Wesentlichen auf die Methoden der „generativen Phonologie" zurückgegriffen wird. Auch da wird die urslavische Akzentologie konsequent mitberücksichtigt.
Georg Holzer
Allomorph Alternation Einleitende Generativistik Georg Holzer Kapitel Lautgesetz Lautlehre Lautung Lehnwort Michael Morphem Morphematik Rücker