Wie hat die Agenda 2010 die berufliche Mobilität von Beschäftigten beeinflusst? Und wie sollte die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ausgestaltet sein, um berufliche Mobilitätsbewegungen von Angestellten zu initiieren? Diese beiden Fragen werden in der vorliegenden Publikation theoretisch und empirisch beantwortet.
Die Agenda 2010: Von den einen gelobt, von den anderen kritisiert. In diesem Spannungsfeld setzt diese Publikation an und untersucht die Auswirkungen der Agenda 2010 auf die berufliche Mobilität von Beschäftigten. Das ökonomische Kalkül hierzu ist recht simpel. Für Angestellte hatte die Agenda 2010 zur Folge, dass die Fallhöhe aus einem Übergang in Arbeitslosigkeit angestiegen ist. Beschäftigte, die überlegen, den Arbeitsplatz zu wechseln, und dann eine Probezeit absolvieren müssen, sind mit einem höheren Risiko konfrontiert. Es wäre deshalb ökonomisch rational, dass die Arbeitsmarktmobilität von Beschäftigten zurückgeht. Ferner beschäftigt sich diese Publikation auch damit, welche sozial- und arbeitsmarktpolitischen Reformen geeignet sind, um berufliche Mobilitätsbewegungen zu initiieren.
Jan Philipp Hans
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