In der vorliegenden Publikation stellt der Autor die Neuregelung des § 39 BörsG ausführlich dar. Er prüft, ob es dem Gesetzgeber gelungen ist, einen Kompromiss zwischen Interessen der Minderheitsaktionäre und effektiver Durchführung des Delisting zu bewerkstelligen und regt Änderungen zur Konzeption eines dogmatisch stringenten Gesamtgefüges an.
Im Rahmen der vorliegenden Publikation stellt der Autor die Neuregelung des § 39 BörsG ausführlich dar und geht insbesondere der Frage nach, ob es dem Gesetzgeber gelungen ist, einen sinnvollen Kompromiss zwischen den Interessen der Minderheitsaktionäre und der effektiven Durchführung des Delisting zu bewerkstelligen. Er überprüft dabei die gegenüber dem Gesetzgeber bisher geäußerte Kritik auf ihre Berechtigung, indem er zunächst jeweils die gesetzliche Anordnung detailliert darstellt und deren konkrete Anwendung überprüft. Dabei regt er – wo erforderlich – die Änderung bzw. Ergänzung einzelner Regelungskomplexe an, um anhand derer ein einheitliches und dogmatisch stringentes sowie praktisch sinnvoll handhabbares Gesamtgefüge zu konzipieren.
Samuel Frommelt
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