Die Autorin untersucht, welche fremdsprachigen Handlungsoptionen (affordances) bilinguale Schülerlaborprojekte Schüler*innen bieten und wie diese genutzt werden. Zudem geht sie mittels einer dokumentarischen Videoanalyse der Fragestellung nach, inwiefern Schüler*innen diese Lernorte authentisieren und diese damit als authentisch erleben.
Bilingualer Sachfachunterricht ist bereits seit einiger Zeit in Deutschland etabliert. Schülerlabore beginnen diesen Trend zu übernehmen und ebenfalls bilinguale Projekte anzubieten. Die Projekte sollen sich durch ihre Forschungsnähe auszeichnen und so Schüler*innen ein authentisches Lernsetting zum eigenständigen Arbeiten und fremdsprachigen Handeln bieten. Dabei ist bislang unerforscht, welche fremdsprachigen Handlungsoptionen (affordances) bilinguale Schülerlabore Lernenden bieten und wie diese genutzt werden. Die Autorin geht dieser Fragestellung in einer Videostudie nach. Die Studie fragt zudem, inwiefern Schüler*innen das bilinguale Schülerlabor als authentisch erleben. Authentisierungsprozesse werden mittels der dokumentarischen Methode untersucht.
Marie Vanderbeke
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