Die qualitative, multiperspektivische und transdisziplinäre Studie nimmt Aufgabenarrangements zu textbasiertem Schreiben in den Blick. Zwei Fragen sind zentral: Können Lese- und Schreibprozesse mithilfe der Verbindung von Lese- und Schreibaufgaben entlastet werden? Kann die Qualität der Textprodukte der Schülerinnen und Schüler erhöht werden?
Der Deutschunterricht soll Schülerinnen und Schüler mithilfe von textbasiertem Schreiben auf das schriftliche Abitur beziehungsweise die schriftliche Reife- und Diplomprüfung vorbereiten. Das Buch stellt eine qualitative Studie in der Sekundarstufe II vor, die das Lesen und Schreiben im Deutschunterricht in den Blick nimmt. Zentral sind Aufgabenarrangements, in denen Lese- und Schreibaufgaben verknüpft werden. Dabei treten Effekte in Bezug auf die rezeptive und produktive Textkompetenz auf: Zum einen werden Verstehensprozesse beim Lesen erleichtert, zum anderen wird das Schreiben selbst entlastet. Zudem hat diese Verbindung qualitative Auswirkungen auf die entstehenden Produkte, die Texte der Schülerinnen und Schüler auf drei Ebenen: der inhaltlichen, der textstrukturellen und der sprachlichen Ebene.
Elfriede Witschel
«LesenSchreibenLesen» Aufgabenarrangement Aufgabenarrangements Bedeutung Deutschunterricht didaktische durch fördern kompetenzorientierten Lese- und Schreibaufgaben Schreibprodukt Schreibprozess Textkompetenz Textkompetenz Verstehensprozess
«Elfriede Witschel kommt bei ihrer aufwändigen und methodisch wie auch theoretisch sorgfältig recherchierten Studie ihre langjährige Erfahrung als AHS-Lehrerin, aber auch als Lehrende in der LehrerInnenaus- und -fortbildung zugute, wodurch es ihr besonders gut gelingt, Theorie und Praxis zu verknüpfen und mit dem Modell des offenen Aufgabenarrangements eine im Unterricht einfach umsetzbare, lernwirksame Methode vorzustellen, die sowohl Lehrende als auch Lernende entlastet. Eine Methode, der es zu wünschen wäre, Eingang in den Unterricht zu finden.»
(Ursula Esterl, ide - Informationen zur Deutschdidaktik 2/2018)
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