Benjamin Brittens pazifistische Grundhaltung zeigt sich in vielen Werken seines Œuvres. Doch wollte er das Publikum auch bilden? Wie offenbart sich dieser Impetus in seiner Musik? Die Autorin legt Brittens pädagogische Intentionen offen und präsentiert ein daraus entwickeltes Vermittlungskonzept für erwachsenen Laien im Konzertbetrieb.
Die Autorin untersucht interdisziplinär, ob der britische Komponist Benjamin Britten auch als Musikpädagoge verstanden werden kann. Ausgehend von seiner pazifistischen Grundhaltung analysiert sie ausgewählte Friedenswerke seines Œuvres: von einer bis dato unveröffentlichten Kompositionsskizze und seinem «wahren Opus Nr. 1», «Our Hunting Fathers», bis hin zum populären «War Requiem». Musikalisch-dramatische Analysen legen pädagogische Intentionen offen. Hieran anknüpfend zeigt die Autorin Perspektiven zur Musikvermittlung für erwachsene Laien auf. Das hierzu entwickelte didaktische Konzept möchte Einführungsveranstaltungen im Konzertbetrieb bereichern und auch denjenigen Besuchern Brittens Kompositionsprinzipien zugänglich machen, die keine Notenkenntnisse besitzen.
Sarah-Lisa Beier
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«Allen Britten-Enthusiasten und jedem an Musikvermittlung Interessierten sei die aufschlussreiche Studie [...] sehr ans Herz gelegt.»
(Christian Münch-Cordellier, Forum Musikbibliothek 3/2018)
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