Ziel der Untersuchung ist es, die substantivierten Infinitiv-Konstruktionen im Rahmen der Konstruktionsgrammatik zu beschreiben. Die Konstruktionen weisen sowohl die sowohl konstante schematische Formen als auch offene Leerstellen auf. Dabei unterliegt die Sättigung dieser Leerstellen gemeinhin Restriktionen.
Das Buch befasst sich mit der Frage, wie sich die substantivierten Infinitiv-Konstruktionen («am-», «beim-», «im-», «zum-» und Absentiv-Konstruktionen) beschreiben lassen, die mit den herkömmlichen Beschreibungsmustern nicht zu erklären sind. Anhand einer korpuslinguistischen Methode stellt es dar, wie man solche Konstruktionen aus Sicht der Konstruktionsgrammatik als eigenständige sprachliche Einheiten betrachten kann. Die Untersuchung zeigt, inwiefern Konzepte der Konstruktionsgrammatik einen sinnvollen theoretischen Rahmen für die Beschreibung der substantivierten Infinitiv-Konstruktionen bieten können.
Jiwon Kim
Aktionsart Deutschen Eine Infinitiv Interaktion Kognitive Linguistik Konstruktionen Konstruktionsgrammatik Korpusanalyse Progressiv Rahmen Substantivierte substantivierten Untersuchung