Konfrontation, Konflikt und Krieg spielen im mittelalterlichen Spanien nicht nur im Zusammenhang mit der «Reconquista» eine Rolle, sondern dominieren auch das Verhältnis der christlichen Reiche im Norden untereinander. Dennoch werden im Verlauf des 12. Jhds. Verträge immer stärker als Alternative zu einer militärischen Lösung betrachtet. Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit Alfons VIII. von Kastilien über Jahrzehnte bestehende Konflikte mit seinen Nachbarn Aragón-Katalonien und Navarra friedlich im Rahmen von Verträgen lösen konnte. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wo Möglichkeiten und Grenzen diplomatischer Verhandlungen in dieser Zeit lagen.
Andrea Büschgens
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