Die vorliegende Untersuchung geht der These nach, daß die Entwicklungspolitik der letzten vier Dekaden in Planung und Umsetzung versagt hat. Diese Fallstudie untersucht, welche Steuerungsarbeit der kulturelle Rahmen Japans für die spektakuläre Entwicklung des Landes geleistet hat und stellt eine Verbindung zum evolutorischen Ansatz von Erich Jantsch und Ilya Prigogine her, um abschließend Konsequenzen für Entwicklungsplanung aus der Zusammenschau von theoretischem Neuansatz und Fallstudie zu ziehen: Entwicklungsbemühungen sind sinnvoll und können erfolgreich sein, wenn sie auf der Basis eigener Anstrengung, in bewußtem kulturellem Selbstbezug und gezielter Selbstbeschränkung erfolgen.
Inse Cornelssen
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