Viele Infarktpatienten belasten sich körperlich in der bewegungstherapeutischen Rehabilitation über ein medizinisch vertretbares Maß hinaus. Als wesentliche Voraussetzung für einen angemessenen Umgang mit Belastungsgrenzen muß die interozeptive Wahrnehmung der kardiovaskulären Belastung angesehen werden. Es wird der Frage nachgegangen, ob Koronarpatienten zu einer ausreichenden interozeptiven Wahrnehmung unterschiedlicher Belastungsintensitäten in der Lage sind. Außerdem wird ein Verfahren zur Schulung der interozeptiven Fähigkeiten vorgestellt, um die Patienten in die Lage zu versetzen, auch im Alltag eigenverantwortlich und selbstbestimmt mit dem Problem einer verringerten körperlichen Belastbarkeit umzugehen.
Volker Kollenbaum
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«Ein wertvoller Beitrag zur Psychophysiologie, in dem neben einer ausgewogenen Darstellung von physiologischen Daten eine empirische Annäherung an die Rehabilitation Koronarkranker angeboten wird.» (F. Lolas, Zentralblatt Neurologie-Psychiatrie)
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