Bei der vorliegenden Sammlung und Kommentierung der Rechtssprichwörter des Sachsenspiegels - seit langem ein Desiderat der Forschung - steht die Text-Bild-Relation in den Codices picturati im Zentrum der Untersuchung. Vor dem Hintergrund des Gegenstandsbezugs von Text und Bild geht damit die Frage nach der Funktion der Rechtssprichwörter im Text, im Bild und im mittelalterlichen Rechtsleben überhaupt einher.
Brigitte Janz
Bild Codices Eine picturati Rechtssprichwörter Relation Sachsenspiegel Text Untersuchung
«Als germanistische Arbeit zeichnet sie sich durch eine gelungene Verknüpfung von sprachgeschichtlichen, rechts- und kulturgeschichtlichen Aspekten bei der Behandlung der gewählten Thematik aus... Somit entfaltet sich hier ein großartiger Katalog der Rechtssprichwörter im Sachsenspiegel, der an Überschaubarkeit und scharfsinniger Interpretation kaum etwas zu wünschen übrig läßt.» (Heiner Lück, Jus Commune)
«... Brigitte Janz (hat) eine sehr fleißige und bis in die Einzelheiten gründlich durchdachte Arbeit vorgelegt, die auch für den Rechtshistoriker sehr interessant ist. Sie regt zu weiteren Untersuchungen an und führt damit auf ihre Weise den Beweis, daß die Sachsenspiegel-Forschung noch lange nicht am Ende angelangt ist, sondern durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu weiterer Vertiefung kommen wird. Dafür gebührt ihr volle Anerkennung.» (Rolf Lieberwirth, Zeitschrift für Rechtsgeschichte)
«...Brigitte Janz (hat) mit ihrem kolossal fleißigen, inhaltsreichen und klugen Buch ... einen nicht zu überschätzenden Beitrag zur Rechts-, Kunst-, Kultur-, Sprach- und Literaturgeschichte sowie zur Volkskunde und Sprichwörterkunde geliefert. Dieses interdisziplinäre und diachronische Werk gehört in jede wissenschaftliche Universitätsbibliothek und in die Seminarbibliotheken der genannten Wissenschaften. Mit diesem Buch ist die Erforschung der Rechtssprichwörter gewaltig vorangeschritten.» (Wolfgang Mieder, Proverbium)
«Die Verfasserin hat mit ihrer gut lesbar geschriebenen Dissertation eine wichtige Aufgabe in einem interessanten Grenzbereich zwischen Sprachgeschichte, Rechtsgeschichte und Ikonographie bearbeitet. Sowohl die zahllosen neuen Einzelbeobachtungen als auch die zusammenfassenden allgemeineren Erkenntnisse stellen eine beachtliche Leistung dar. Die rechtshistorische Sachsenspiegelforschung ist ihr von daher zu großem Dank verpflichtet.» (Gerhard Köbler, Tjidschrift v. Rechtsgeschiedenis)
«Eine grundlegende Arbeit von hoher Qualität, souverän auch in der Darstellung.» (Ingo Reiffenstein, Germanistik)
«...die Arbeit øist! reich dokumentiert und bringt eine derartige Fülle von Informationen, daß sie zu einer lebendigen Darstellung des im Sachsenspiegel erfaßten hochma. Rechtslebsn wird.» (Th. Bühler, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters)
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