Christiane Weis Weis Die Sperre des Glücksspielers

Die Sperre des Glücksspielers

von Christiane Weis

EUR 54,95

Buch in deiner Nähe kaufen


...oder deine aktuelle Postleitzahl eingeben:
oder

Beschreibung

Anders als die Spielsperre, bei der die Spielbank dem Spieler einseitig ein Hausverbot erteilt, beruht die Eigensperre auf einem Antrag des Spielers. Die Eigensperre ist ein schuldrechtlicher Vertrag. Durch ihn wollen die Parteien Einfluß auf die Wirksamkeit der später geschlossenen Spielverträge ausüben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der rechtlichen Einordnung der Eigensperrvereinbarung. Die Interpretation der Eigensperrvereinbarung als ein vorweggenommener Aufhebungsvertrag scheitert an der Unverzichtbarkeit der Vertragsfreiheit im Bereich des Schuldrechts. Allerdings fällt ein Spielvertrag mit einem pathologischen Spieler unter 138 I BGB. Die Eigensperrvereinbarung hat insoweit nur deklaratorischen Charakter. Verbleiben Unsicherheiten in bezug auf die Frage, ob der Spieler tatsächlich spielsüchtig ist, ist die Eigensperrvereinbarung als ein Vertrag mit feststellender Wirkung einzuordnen. Durch den Eigensperrvertrag vereinbaren die Vertragsparteien hier, daß der spielende Vertragspartner als ein pathologischer Spieler einzustufen ist. Damit sind alle Spielverträge, die von den Vertragsparteien in Zukunft geschlossen werden, sittenwidrig i.S.d. 138 I BGB.

Autor*in

Christiane Weis

Themen in »Die Sperre des Glücksspielers«

Glücksspielers Sperre Weis

Stimmen zu »Die Sperre des Glücksspielers«

Details

ISBN: 9783631351826
Verlag: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Erscheinung: 01.08.1999

Link teilen


Über buchnah.de | Die Buchhandlungen | Die Verlage | Impressum & Kontakt | Datenschutz | Presse


Auf dieser Seite kannst Du Buchhandlungen in der Nähe finden