Der Wettbewerb der großen Filialbanken im Privatkundengeschäft wird seit den 80er Jahren von einem zunehmenden Kosten- und Rentabilitätsbewußtsein geprägt. Das Wachstumsdenken wich zugunsten der Ertragsorientierung. Das klassische und undifferenzierte Marketing wurde folglich durch ein segmentspezifisches Vorgehen abgelöst. Diese veränderte Marktbearbeitung bedarf einer entsprechenden organisatorischen Absicherung. Ziel der Arbeit ist es daher zum einen, die Anforderungen des Marktes an die Vertriebswegepolitik als Teil einer differenzierten Marktbearbeitung zu analysieren. Zum anderen wird aufgezeigt, mit welchen Ausprägungen der Bankorganisation die festgestellten Anforderungen an die Vertriebswegepolitik zu unterstützen sind.
Julian Deutz
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