»Ein grandioser Roman von einem der bedeutendsten Schriftsteller unserer Zeit.« Édouard Louis
Malaysia, Ende der 90er: Der sechzehnjährige Jay fährt mit seiner Familie in den Süden des Landes. Kürzlich ist der Großvater verstorben und hat ihnen Haus und Land hinterlassen. Einst eine blühende Farm, scheint der fortschreitende Verfall kaum noch aufzuhalten. Die Bäume sind krank, die Felder nach monatelanger Dürre vertrocknet. Dennoch soll Jay – auf Geheiß seines Vaters – zusammen mit Chuan, dem Sohn des Farmvorstehers, das Land bestellen. Oder das, was davon noch übrig ist. In der erstickenden Hitze auf den Feldern und in den Straßen der Stadt fühlt sich Jay immer mehr zu Chuan hingezogen. Doch das Erbe der Farm und die zunehmende Machtlosigkeit gegenüber der Natur und der Welt lasten schwer auf der Familie. Wird Jay überhaupt Gelegenheit haben, Chuan seine Gefühle zu zeigen?
Tash Aw
Tash Aw wurde als Kind malaysischer Eltern 1971 in Taiwan geboren und wuchs in Kuala Lumpur auf. Er studierte Jura in Großbritannien, veröffentlichte mehrere Romane und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Commonwealth Writers’ Prize und dem Whitbread First Novel Award, und dreimal für den Booker Prize nominiert. Sein Werk ist in 23 Sprachen übersetzt. Tash Aw lebt vorwiegend in der Provence und kommentiert u. a. für die »New York Times« und die BBC Kultur und Politik im südostasiatischen Raum.
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»›Der Süden‹ ist ein ungewöhnlich sanfter und doch eindringlicher Roman – über eine Gesellschaft im Übergang und über Individuen, die sich ihrer Stärken bewusst werden.«
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»In seinem neuen, wieder weltweit hoch gehandelten Roman „Der Süden“ erzählt Tash Aw von ausgetrocknetem Land in Malaysia, Klassenzugehörigkeit und einer schwierigen Liebe«
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»Aw gelingt es, feine psychologische Details und Verschiebungen der Dynamik zwischen den Figuren deutlich zu machen«
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