Ein Leben fernab der üblichen Pfade
»Ich blickte hinauf zum sternenübersäten Himmel und wünschte mir leidenschaftlich ein neues Leben.«
Maryse Condé
Maryse Condé, 1934 in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe geboren, gilt als eine der großen Erzählstimmen unserer Zeit. Mit 16 Jahren ging sie zum Studium nach Paris und lebte später mehrere Jahre in Westafrika. Maryse Condé unterrichtete u.a. an der Sorbonne und war Professorin für französische Sprache und Literatur an der Columbia University in New York. Bekannt wurde Maryse Condé durch die Familiensaga »Segu«, in der sie die Geschichte der westafrikanischen Familie Traoré erzählt. Sie wurde u.a. mit dem Prix de l'Académie Française, dem Prix Marguerite Yourcenar sowie dem Alternativen Literaturnobelpreis ausgezeichnet. 2020 wurde ihr in Frankreich der nationale Verdienstorden verliehen. Maryse Condé verstarb im April 2024 im Alter von 90 Jahren.
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»Eine Liebeserklärung an den afrikanischen Kontinent in all seiner Vitalität und Vielfalt.«
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»Ihre Autobiografie ist das mutige Protokoll einer persönlichen und politischen Ernüchterung.«
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»Die Autorin wird dem Leser gerade dadurch sympathisch, dass sie sich so gnadenlos ehrlich als Antiheldin schildert. Ihr nüchterner Schreibstil erlaubt auch kein formales Schönfärben.«
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»›Das ungeschminkte Leben‹ gehört zu den großen Autobiografien der frankophonen Literatur, die man unbedingt lesen sollte.«
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»Hier spricht eine kluge und selbstbewusste Autorin, die sich an den ›Bekenntnissen‹ von Jean-Jacques Rousseau orientiert.«
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»Condé zeigt in ihrer anregenden Autobiografie ›Das ungeschminkte Leben‹ vor allem eins: Die einzige Vision mit Zukunft ist gegenseitige Bereicherung durch ein Leben in Vielfalt.«
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