Ah Hock ist ein einfacher, ungebildeter Mann aus einem malaysischen Fischerdorf, der sich Reichtum und Sicherheit wünscht – wie es allen Menschen in Südostasien versprochen, aber nur bei wenigen Privilegierten eingelöst wird. Während die Gesellschaft um ihn herum sich verändert, hangelt er sich von einem schlecht bezahlten Job zum nächsten und ermordet schließlich einen Wanderarbeiter aus Bangladesch. Einer Journalistin, die ihn nach dem Gefängnis in seiner ärmlichen Hütte besucht, erzählt er, wie es zu der Gewalttat kommen konnte. Der malaysische Autor Tash Aw zeigt mit diesem ergreifenden und beeindruckenden Porträt eines Außenseiters die Erosionen eines Menschenlebens und die Verwüstungen jeglicher Hoffnung.
Die Beichte eines Mörders wird zur Geschichte eines ganzen Landes.
»Aw ist ein herausragender Stilist; mit wenigen sprechenden Bildern zeichnet er ein Land im Umbruch.« (New York Times)
»Ein fesselndes und seltsam ergreifendes Buch.« (John Burnside)
»Eine Art ›Rot und Schwarz‹ unserer Zeit, radikal und modern. Eines der schönsten und intensivsten Bücher seit Jahren.« (Edouard Louis)
»Ein politischer Roman im besten Sinne … das düstere, zutiefst menschliche, kompromisslose Porträt eines ehrlichen Mannes, der in einem korrupten Entwicklungsland gefangen ist.« (The Guardian)
Tash Aw
Tash Aw wurde als Kind malaysischer Eltern 1971 in Taiwan geboren und wuchs in Kuala Lumpur auf. Er studierte Jura in Großbritannien, veröffentlichte mehrere Romane und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Commonwealth Writers’ Prize und dem Whitbread First Novel Award, und dreimal für den Booker Prize nominiert. Sein Werk ist in 23 Sprachen übersetzt. Tash Aw lebt vorwiegend in der Provence und kommentiert u. a. für die »New York Times« und die BBC Kultur und Politik im südostasiatischen Raum.
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»Ein Mörder erzählt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis einer Journalistin sein ganzes prekäres Leben – und wächst uns dabei ans Herz. Weil er uns die Welt der schlecht bezahlten, von jedem Aufstiegsversprechen abgekoppelten Menschen in dem südostasiatischen Land nahebringt. So ein Buch hat gefehlt.«
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»Zu lesen, wie sich Rassismus und Ausbeutung in Menschenleben einschreiben, ist spannender und schmerzhafter als so mancher Serienmörderroman.«
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»Tash Aws Roman ›Wir, die Überlebenden‹ lehrt uns in Konfrontation mit einem Mann, der zum Verbrecher wurde, die eigene Identität erkennen.«
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»Tash Aw ist preisgekrönter Autor und Sohn malaysischer Eltern. Sein Roman ›Wir, die Überlebenden‹ packt einen ganz leise, doch sein Nachhall ist laut.«
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»Tash Aw lenkt den Blick hinter die Fassade der Konsumgesellschaft, wo rund um die Uhr geschuftet wird und ein Menschenleben wenig wert ist.«
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»Der Tonfall ist nüchtern, aber die Sprache selbst überwältigt.«
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