ADHS ist auch bei Erwachsenen ein Problem: Zwei Drittel der Betroffenen, die schon als Kind eine Aufmerksamkeitsstörung hatten, haben sie auch noch im Erwachsenenalter. Etwa 3% der Erwachsenen in Deutschland sind davon betroffen. Sie leiden unter Schusseligkeit, Impulsivität und Ablenkbarkeit, für viele ist eine Psychotherapie nach wie vor hilfreich.
In dem Therapie-Tools-Band haben die Autor_innen über 160 Arbeitsmaterialien zu den wichtigsten Behandlungsmethoden aus der Kognitiven Verhaltenstherapie, der Emotionsregulation, achtsamkeitsbasierte Methoden und vieles mehr zusammengetragen. »Lebenspraktische« Interventionen runden das Ganze ab. So bekommen die Betroffenen wieder mehr Struktur in ihr Leben.
Aus dem Inhalt:
Diagnostik • Störungsspezifisches Wissen und Psychoedukation • Impulsivität • Emotionsregulation • Kognitive Interventionen • Achtsamkeit • Verbesserung sozialer Kompetenzen und Fertigkeiten • Zeitmanagement • Organisationstechniken und Mittel gegen Vergesslichkeit • Prokrastination
• Über 120 Arbeits- und Infoblätter
• Von renommierten Autor_innen
Peter Kirsch
Prof. Dr. Peter Kirsch ist Leiter der Abteilung Klinische Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Aufmerksamkeitsstörung Therapietools Aufmerksamkeitssdefizitstörung ADS Psychische Störung Psychotherapie Verhaltenstherapie Hyperaktivität
»Die Vielfalt und fachliche Tiefe der Materialien macht das Buch für erfahrene Psychotherapeut*innen interessant.« Psychotherapie im Dialog, 1, 2026
»Erneut ein hilfreiches, gut strukturiertes und praxisorientiertes Buch aus der Reihe der Therapie-Tools. Ein Muss für alle PiA, aber auch für
bereits erfahrenen Kolleginnen und Kollegen eine Bereicherung, da es eine bisher im ADHS-Erwachsenenbereich vorhandene Lücke sinnvoll schließt.« Dr. Alessandro Cavicchioli, Psychotherapie Aktuell, 4/2021
»Peter Kirsch und Nina Haible-Baer gelingt es, in prägnanter Weise für diese Patientengruppe zu interessieren und auch ungeübten Behandler:innen die nötigen Instrumente an die Hand zu geben, um eine wirksame und strukturierte Behandlung durchzuführen.« Dr. Kirsten Stelling, socialnet.de, 19.8.2021
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