Der Triebfahrzeugpark der Ungarischen Staatsbahnen MÁV reicht von der historischen Dampflok bis zum modernen Dieseltriebwagen. Diese Typenvielfalt stellt Thomas Estler in diesem Typenkompass kurz und kompetent vor.
Die Geburtsstunde der ungarischen Eisenbahn war das Jahr 1846. Während dieser Epoche eroberte die Eisenbahn ganz Europa und natürlich auch Ungarn. Die meisten Besucher Ungarns verbinden mit dem Land jedoch nicht die Eisenbahn, sondern eher Begriffe wie Balaton, Puszta und Paprika. Zu Unrecht, denn Ungarns Staatsbahn bietet nicht nur viele Verbindungen ins ganze Land, sondern den Eisenbahnfreunden auch einen interessanten Triebfahrzeugpark, der von der historischen Dampflok bis zum modernen Dieseltriebwagen reicht. Den Wandel und die Typenvielfalt stellt Thomas Estler in diesem Typenkompass kurz und kompetent vor.
Zwischen sozialistischem Erbe und moderner Zukunft
Beliebtes Reiseziel Ungarn
Thomas Estler
Thomas Estler (1958-2022) war Geschäftsführer eines Consulting-Büros für Verkehrsplanung und -beratung sowie Autor zahlreicher Bücher zum Thema Eisenbahn und Verkehr. Ferner tragen viele Artikel und Illustrationen in der Fachpresse seinen Namen.
Seit den frühesten Kindheitstagen war Estler mit dem Eisenbahnbazillus infiziert, und dieser Bazillus ist sogar von königlichem Geblüt: Sein Großvater arbeitete als Chauffeur am Hof des späteren Zaren Boris III. von Bulgarien, welcher ein begeisterter Eisenbahnliebhaber war und manchmal sogar auf der Lokomotive seines Hofzuges selbst am Regler stand. Diese Begeisterung sprang auch auf den Großvater und von ihm auf Estler über.
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