»Svenja Flaßpöhler hat ein tolles Buch gemacht über neue Sensibilität, die sie von allen möglichen Seiten beleuchtet.« Markus Lanz
Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts: die zunehmende Sensibilisierung des Selbst und der Gesellschaft.
»Noch ein Buch zur Identitätspolitik? Muss das sein? Dieses muss.« Tobias Becker, Der Spiegel
»Ein unerlässlicher Kommentar unserer Zeit.« Katja Schwingshandl, Buchkultur
Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts: die zunehmende Sensibilisierung des Selbst und der Gesellschaft.
»Sensibilität ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Im Kampf um Anerkennung unterdrückter Gruppen spielt sie eine wichtige Rolle. Aber sie kann auch vom Progressiven ins Regressive kippen. Über diese Dialektik müssen wir nachdenken, um die gesellschaftliche Polarisierung zu überwinden.« Svenja Flaßpöhler
Menschheitsgeschichtlich steht die Sensibilisierung für Fortschritt: Menschen schützen sich wechselseitig in ihrer Verletzlichkeit, werden empfänglicher für eigene und fremde Gefühle, lernen, sich in fremde Schicksale hineinzuversetzen und mit anderen zu solidarisieren. Doch diese Entwicklung hat eine Kehrseite: Anstatt uns zu verbinden, zersplittert die Sensibilität die Gesellschaft. Erleben wir gerade den Kipppunkt fortschreitender Sensibilisierung? Svenja Flaßpöhler erzählt die Geschichte des sensiblen Selbst aus philosophischer Perspektive, beleuchtet die zentralen Streitfragen der Zeit und arbeitet den Grund für die prekäre Schieflage heraus: Weil die Widerstandskraft bis heute mit kalter Verpanzerung assoziiert wird, gilt sie als Feindin der Sensibilität. Aber stimmt das? »Sensibel« ist ein hochaktuelles, philosophisches und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das die Sensibilität dialektisch durchleuchtet und zu dem Schluss kommt: Die Resilienz ist die Schwester der Sensibilität. Die Zukunft meistern können sie nur gemeinsam.
Über 30.000 verkaufte Exemplare
Große Medienpräsenz der Autorin
Svenja Flaßpöhler
Svenja Flaßpöhler ist promovierte Philosophin, Chefredakteurin des Philosophie Magazins sowie Gründerin des Berliner Philosophie-Festivals »Philo.live!«. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Klett-Cotta ihr Bestseller »Sensibel«. Ihre Werke wurden u.a. für den Tractatus-Preis nominiert und mit dem Arthur-Koestler-Preis ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Empathie Verletzlichkeit Resilienz Gesellschaftskritik Black Lives Matter Freud Moralphilosophie Zeitdiagnose Gesellschaftsanalyse Nietzsche Cancel Culture Political Correctness analytisch Debattenbuch Hochsensibilität
»Eine brillante Ideengeschichte der Sensibilität.«
Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag, 17.10.2021
Peer Teuwsen ()
»Noch ein Buch zur Identitätspolitik? Musss das sein? Dieses muss.«
Tobias Becker, Der Spiegel, 16.10.2021
Tobias Becker ()
»‚Sensibel‘ liefert einen wichtigen Beitrag, politische Gräben zu überwinden. Die Autorin zeigt auf, dass Sensibilität und Resilienz absolut gesetzt in Sackgassen führen, sich aber ergänzen können und gibt damit ein Beispiel, Gegensätze komplementär zu verstehen.«
Michael K. Hageböck, Die Tagespost, 09. Dezember 2021
Michael K. Hageböck ()
»Flaßpöhler schreibt Bücher, die auf engstem Raum aktuelle Debattenstände abbilden.«
Ronald Pohl, der Standard, 27. November 2021
Ronald Pohl ()
»Bei ihrem spezifischen Streifzug durch die Philosophie macht sie bei Rousseau und Judith Butler ebenso halt wie bei Nietzsche, sie zitiert Freund und Ernst Jünger – alles eingängig und so, dass es die Geschichte der Empfindlichkeit gut illustriert.«
Michael Hirz, Kölner Stadt-Anzeiger, 15. November 2021
Michael Hirz ()
„Svenja Flaßpöhler hat ein tolles Buch gemacht über neue Sensibilität, die sie von allen möglichen Seiten beleuchtet."
Markus Lanz, Lanz&Precht, 12. November 2021
Markus Lanz ()
»Svenja Flaßpöhler […] durchwandert in ihrem neuen Buch einen kultur- und geistesgeschichtlichen Parcours vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart, um zu verfolgen, wie die Empfindungsfähigkeit und ihre sozialen Funktionen sich entwickelt und im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben.«
Katharina Granzin, Taz, 30./31. Oktober 2021
Katharina Granzin ()
»Ein unerlässlicher Kommentar unserer Zeit.«
Katja Schwingshandl, Buchkultur, 14.10.2021
Katia Schwingshandl ()