Die große Geschichte der Nachbarn Russlands – vom Mittelalter bis zur Gegenwart neu erzählt
In einem großen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis heute zeichnet Oliver Schmitt die Geschichte und die Erfahrungen der Gesellschaften vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer nach. Eindrucksvoll zeigt er, dass Moskau von seinen westlichen Nachbarn nicht primär durch Sprache oder Religion, sondern v. a. durch Unterschiede der politischen Kultur getrennt ist. Ein fesselndes Panorama der Geschichte der unmittelbaren Nachbarn Russlands, das historisch begründet, wie sie sich von Russland unterscheiden. Unerlässlich für das Verständnis der heutigen Konflikte zwischen Russland und der westlichen Welt.
Die große Geschichte der Nachbarn Russlands – vom Mittelalter bis zur Gegenwart neu erzählt
Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2025
In einem großen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis heute zeichnet Oliver Schmitt die Geschichte und die Erfahrungen der Gesellschaften vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer nach. Eindrucksvoll zeigt er, dass Moskau von seinen westlichen Nachbarn nicht primär durch Sprache oder Religion, sondern v.a. durch Unterschiede der politischen Kultur getrennt ist. Ein fesselndes Panorama der Geschichte der unmittelbaren Nachbarn Russlands, das historisch begründet, wie sie sich von Russland unterscheiden.
Warum greift Russland seine westlichen Nachbarn an? Was unterscheidet diese vom Moskauer Machtsystem? Europa wird oft über seine großen Mächte wahrgenommen, der russische Überfall auf die Ukraine hat jedoch eine neue politische Dynamik entfaltet: Der Norden, das Baltikum und Polen, unterstützen die Ukraine. Wie ist das zu erklären? Oliver Schmitt legt die geschichtlichen Erfahrungen von Norwegern, Schweden, Finnen, Esten, Letten, Litauern, Polen, Belarusen, Ukrainern und Moldauern frei, die seit Jahrhunderten Nachbarn Moskaus sind. Die Geschichte dieser Regionen wurde bisher nie umfassend im Zusammenhang geschrieben. Dabei vertreten diese Länder gegenüber Moskau in ihrer politischen Kultur das, was Europa heute ausmacht: Parlamente, Wahlen, Rechtstaatlichkeit und friedliche Widerständigkeit. Zum ersten Mal erzählt ein Historiker die wenig bekannte Geschichte eines oft übersehenen, aber weitreichenden Teils Europas, dessen Unabhängigkeit heute erneut bedroht ist.
Oliver Jens Schmitt
Oliver Jens Schmitt, Dr. phil., geb. 1973, ist seit 2005 Professor für Geschichte Südosteuropas an der Universität Wien und seit 2017 wissenschaftlicher Direktor am Institut für die Geschichte der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er gilt als einer der besten Kenner der Sozial- und Kulturgeschichte Osteuropas.
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»Bemerkenswert detailreich und verständlich macht das Buch historische und ideengeschichtliche Linien sichtbar. Schmitts Analyse schärft unser Verständnis der gegenwärtigen Konflikte und eröffnet neue Einsichten in Europas geopolitische Herausforderungen.«
Jury des Bruno-Kreisky-Preises, Renner Institut, 08. Januar 2026
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»Schmitts grandioser Überblick löst ein längst fälliges Forschungsdesiderat ein. Er bricht mit der traditionell russozentrischen Darstellung in der Osteuropa-Geschichte und richtet den Blick auf die komplexe Situation an den Rändern des Moskauer Machtbereichs. Er berücksichtigt dabei wichtige kulturelle, politische und religiöse Aspekte.«
Ulrich Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 05. Januar 2026
Ulrich Schmid ()
»Sein Buch ›Moskaus westliche Rivalen‹ ist auf "eine neue Blickachse" der osteuropäischen Geschichte ausgerichtet, von Norden nach Süden. […] Das ist ihm auf fast 500 Seiten, in einer Art historischem Wimmelbuch, glänzend gelungen. Denn der Wissenschaftler ist auch Erzähler. Vom Mittelalter bis zu Putins Angriffskrieg spannt Schmitt den großen Bogen, sein roter Faden ist der Vergleich der politischen Kulturen.«
Renate Nimtz-Köster, Süddeutsche Zeitung, 14. Dezember 2025
Renate Nimtz-Köster ()
»Oliver Jens Schmitt, der renommierte Professor für die Geschichte Südosteuropas, hat es nun in einem bewundernswerten Überblick unternommen, die Geschichte dieser Staaten, die über Jahrhunderte im Schatten des russischen Reichs gelebt haben, zu beleuchten, mit all ihren Phasen nackter Gewalt und Gefährdung ihrer Existenz.«
Günther Haller, Die Presse am Sonntag, 09. November 2025
Günther Haller ()
»Wer verstehen möchte, warum sich die historischen Erfahrungen von Russlands Anrainerstaaten so maßgeblich von denen Deutschlands unterscheiden, sollte dieses lehrreiche Buch lesen.«
Klaus Gestwa, Damals, Juni 2026
Klaus Gestwa ()
»Es ist sehr zu wünschen, dass sich dieses Wissen etwas breiter durchsetzt. Schmitts außerordentliche Darstellung, einzig Fakten, keineswegs Kalter Krieg, ist dazu die allerbeste Einführung.«
Dirk Klose, Preußische Allgemeine Zeitung, 08. Mai 2026
Dirk Klose ()