»Wer die beste Politik macht, wird zwischen zwei Zigaretten und dem ersten Klingeln auf dem Schulhof entschieden.«
Kinder zwischen Harmoniebedürftigkeit und Radikalisierung. Die Journalistin Manuela Müller zeichnet das Bild einer ostdeutschen Region, die geprägt ist von kollektiven Traumata, fehlender politischer Bildung und einer Jugend, die Rechts- sein als Lebensgefühl entdeckt. Sie fragt, ob wir die Kontrolle über eine Generation verloren haben und fordert konkrete Maßnahmen, bevor sich die Mauern in den Köpfen weiter verfestigen.
Rechtsruck im Kinderzimmer – Wie Extremismus beginnt
Kinder zwischen Harmoniebedürftigkeit und Radikalisierung. Die Journalistin Manuela Müller zeichnet das Bild einer ostdeutschen Region, die geprägt ist von kollektiven Traumata, fehlender politischer Bildung und einer Jugend, die Rechtssein als Lebensgefühl entdeckt. Sie fragt, ob wir die Kontrolle über eine Generation verloren haben und fordert konkrete Maßnahmen, bevor sich die Mauern in den Köpfen weiter verfestigen.
Rechtsextreme Symbole und Haltungen normalisieren sich zunehmend im Alltag. Wo Manuela Müller lebt, tauchen plötzlich immer mehr Hakenkreuze im öffentlichen Raum auf – und scheinen kaum jemanden zu stören. Das ehemals harmlose Simsontreffen hat sich mittlerweile zum beliebten Nazi-Treff für junge Leute entwickelt und das Moped wird von der AfD als Symbol ostdeutscher Identität instrumentalisiert. Jugendliche inszenieren Rechtssein als Lifestyle – mit bestimmten Frisuren, Marken und Gesten. Dabei geht es um Provokation und Gruppenzugehörigkeit, während Schulen und Eltern oft überfordert sind. Wie konnte es so weit kommen, warum bleibt die Empörung aus und vor allem: Was machen wir jetzt? Manuela Müller hat ein Buch geschrieben, das aktueller und wichtiger nicht sein könnte. Mit ihrer journalistischen Perspektive auf ihre Heimat, trägt sie zum wichtigsten gesamtdeutschen Diskurs unserer Zeit bei.
Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
Preisgekrönte Reporterin
Für Leserinnen und Leser von Anne Rabe und Jana Hensel
Manuela Müller
Manuela Müller arbeitet seit den Nullerjahren als Reporterin bei der Freien Presse in Chemnitz. Für ihre Gesellschaftsreportagen wurde sie mehrfach mit dem Deutschen-Reporter:innen-Preis ausgezeichnet, 2024 in der Kategorie »Bester Essay« und 2025 für die »Beste Lokalreportage«. Außerdem war sie für den Theodor-Wolff-Preis nominiert.
Extremismus Neonazis Fremdenfeindlichkeit Rechtsextremismus Skinheads Rassismus Antisemitismus Ostdeutschland AfD Rechtsruck Rechtsrock Fremdenhass Ausländer Flüchtlinge Pegida
»Müllers Buch ist eindringlich, weil darin präzise und schonungslos erzählt wird, dass das, was viele für ein Randphänomen halten, längst zur Normalität geworden ist« Tom Fugmann, MDR, 02. August 2026
Tom Fugmann ()
»Wer verstehen will, wie Radikalisierung beginnt und wie sie wirkt, sollte diese spannenden Reportagen aus West-Sachsen unbedingt lesen.«
Claudia Fuchs, Deutschlandfunk, 20. Juli 2026
Claudia Fuchs ()
»Anschaulich und erkundend« Marc Reichwein, Die Welt, 10. Juli 2026
Marc Reichwein ()