Susanne Tägder Tägder Das Schweigen des Wassers

Das Schweigen des Wassers

von Susanne Tägder

Kriminalroman

EUR 13,00

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Beschreibung

»Ein Roman von einer ungeheuer subtilen Wucht, der einen einsaugt und nicht mehr loslässt.« Lucy Fricke

Ein Toter im See. Hauptkommissar Arno Groth zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Scharfsichtig und spannungsgeladen bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.

 

»Tägders zwischen Poesie und Realismus schwebender Sound kann süchtig machen.« Tagesspiegel


Nominiert für den GLAUSER-Preis 2025 in der Kategorie »Debütroman«

»Ein Roman von einer ungeheuer subtilen Wucht, der einen einsaugt und nicht mehr loslässt.« Lucy Fricke

Ein Toter im See. Hauptkommissar Arno Groth zurück am Ort seiner Kindheit. Eine Stadt, die zu schweigen gelernt hat. Scharfsichtig und spannungsgeladen bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen. Inspiriert von einem wahren Fall.

Mecklenburg, Anfang der Neunziger: Hauptkommissar Groth wird nach Jahren im Westen zurück in seine Heimatstadt geschickt. Als Aufbauhelfer Ost soll er Kollegen in westdeutscher Polizeiarbeit schulen. Dabei hat er selbst so seine Schwierigkeiten mit den Vorschriften, seit seine Tochter gestorben ist. Auf seinen Instinkt kann er sich allerdings noch immer verlassen. Als die Leiche des Bootsverleihers Siegmar Eck aus dem örtlichen See gefischt wird, weiß Groth, dass das kein Unfall war. Warum sollte ein guter Schwimmer wie Eck im See ertrinken? Und das kurz nachdem er Groth aufgesucht und behauptet hat, er würde verfolgt? Die Kollegen wollen den Fall zu den Akten legen, doch Groth ermittelt weiter. Und stößt dabei auf eine Spur, die ihn zu einer Kellnerin im nahegelegenen Ausflugslokal und zurück zu einem ungelösten Mordfall führt.

»Tägders zwischen Poesie und Realismus schwebender Sound kann süchtig machen.« Tagesspiegel


Auftakt der Reihe um Hauptkommissar Groth


Über 25.000 verkaufte Exemplare



Autor*in

Susanne Tägder
Susanne Tägder, geboren 1968 in Heidelberg, hat in Deutschland und den USA studiert und arbeitete danach als Richterin in Karlsruhe. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Schweiz und in Kalifornien. Ihre literarischen Texte wurden mit dem Walter-Serner-Preis und dem Harder-Literaturpreis ausgezeichnet. Für »Das Schweigen des Wassers« erhielt Susanne Tägder den Wittwer-Thalia-Debütkrimipreis und war für den Glauser-Preis in der Sparte Debüt nominiert. Susanne Tägder ist Preisträgerin des Deutschen Krimipreises 2025 mit »Die Farbe des Schattens« (National, 3. Platz). 

Themen in »Das Schweigen des Wassers«

melancholisch Wiedervereinigung Ost-West-Konflikt Polizeigewalt literarischer Krimi düster Mecklenburg-Vorpommern Wendezeit Cold Case nachdenklich eindringlich literarisch anspruchsvoll intensive Lektüre atmosphärisch dicht atmosphärisches Leseerlebnis

Stimmen zu »Das Schweigen des Wassers«

»Susanne Tägder […] zeigt sich als sensible Erzählerin mit großem Respekt vor ihren vielfach gebrochenen Figuren. Ein wertvoller Roman, der sehr genau die Befindlichkeiten einer schwierigen Umbruchszeit in den Blick nimmt.« Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024
Silke Arning ()

»Tägders Sprache ist souverän rhythmisiert, sie kennt das Milieu, macht es mit feinen Details lebendig.« Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. April 2024
Hannes Hintermeier ()

»Immer knapp und fokussiert, schnörkellos und treffsicher auf den Punkt gebracht - das ist Susanne Tägder.« Peter Scherrer, NDR Kultur, 18. März 2024
Peter Scherrer ()

»Tägders zwischen Poesie und Realismus schwebender Sound kann süchtig machen.« Christian Schröder, Tagesspiegel, 04.03.2024
Christian Schröder ()

»[Ich habe] eine Autorin entdeckt, die mich ziemlich begeistert hat, […] eine ganz große Entdeckung […]. Eine unglaublich gute Erzählerin, die in einer ruhigen, sachlichen, nie ausufernden und total realistischen Art erzählt.« Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 26.06.2025
Dora Heldt ()

»Tägder gelingt es in ihrem ersten Krimi vorzüglich, die Stimmung kurz nach der deutschen Wiedervereinigung abzubilden.« Susanne Schramm, Aachener Zeitung, 13. Mai 2024
Susanne Schramm ()

»Nicht nur, dass Susanne Tägder einen Tatsachenfall für ihren neuen Roman zugrunde legt, auch im Stil, Tempo und der lange Zeit unübersichtlichen Ermittlungen gelingt es ihr, die Atmosphäre der Wendejahre, die fast allmächtige Welt der Polizei und der Stasi zu DDR Zeiten auf den Punkt zu erzählen.« Michael Lehmann-Pape, Buchtips, 29. April 2024
Michael Lehmann-Pape ()

»Susanne Tägder versteht es, ebenso präzise wie beiläufig zu erzählen und die großen Umbrüche nach der Wende in starken Bildern und feinsinnigen Beobachtungen einzufangen.« Silke Arning, SWR Kultur, 27. April 2024
Silke Arning ()

»Wunderbar gemacht, ganz tolle Sprache. Wirklich ein richtiger Hochgenuss für Leute, die auch gerne […] literarische Krimis lesen.« Andrea Biedermann, SWR, 24. April 2024
Andrea Biedermann ()

»[Mit großer erzählerischer Ruhe und Gespür für Timing.] Politisch brisant und hervorragend auch in der Beschreibung des Misstrauens zwischen Ost und West in den 90er-Jahren. Susanne Tägder zeigt mit ihrem ersten Krimi großes Talent, eine Geschichte nicht nur raffiniert zu entwickeln, sondern auch die politischen Umstände zu beleuchten.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 02. April 2024
Annemarie Stoltenberg ()

»Mit einem genauen Blick für die Figuren, einer wunderbar lakonischen Sprache, beschreibt Tägder auf der einen Seite eine Welt, in der noch nichts sicher ist und alles in Bewegung.« Tobias Rapp, Der Spiegel Kultur, 27. März 2024
Tobias Rapp ()

»Überzeugend, ohne parteiisch zu werden beschreibt die Autorin die dem Mordopfer widerfahrene Ungerechtigkeit. Sie porträtiert die zentralen Figuren des Romans präzise, weder holzschnittartig noch detailverloren, einfach sehr dicht. Krimifans werden bei der Lektüre keine Buchstaben, Wörter lesen, sie werden Bilder lesen.« Peter Scherrer, NDR Kultur, 18. März 2024
Peter Scherrer ()

»Ein spätes, großes Debüt.« Elmar Krekeler, Die Welt am Sonntag, 17. März 2024
Elmar Krekeler ()

»Scharfsichtig und spannend bis zum Schluss zeigt Susanne Tägder in ihrem Debütroman ›Das Schweigen des Wassers‹, was geschieht, wenn Menschen um jeden Preis ihre Macht erhalten wollen.« F.F., Nr. 06/2024, 09. bis 22. März 2024
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Details

ISBN: 9783608502923
Verlag: Tropen
Erscheinung: 13.09.2025

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