»Prallvoll Mit Überlebenslust, Herzwärme Und Witz. Ein Meisterwerk.« Pieke Biermann
Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.
»Prallvoll mit Überlebenslust, Herzwärme und Witz.« Pieke Biermann
Shortlist Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2026
Longlist Deutscher Buchpreis 2026
Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.
Der Roman entstand in Zusammenarbeit mit Anne Birkenhauer, die auch den Teil »Mimesis« aus dem Hebräischen übersetzt hat.
Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden. »Liefern« ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Feier der Erzählkunst, wie sie nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve.
Der neue Roman vom Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse
Lesereise in Vorbereitung
Tomer Gardi
Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt als Schriftsteller in Berlin. Sein Debüt "Stein, Papier" erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. 2016 erschien sein Roman "Broken German". Für den Roman "Eine runde Sache" erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit renommierten Stipendien ausgezeichnet. Für "Liefern" hat Tomer Gardi über drei Jahre in sechs Städten vor Ort recherchiert.
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»Tomer Gardi erzählt abwechslungsreich. Er wechselt die Perspektiven mit großem Gespür für Sprachwitz und Situationskomik, ohne aber den existenziellen Ernst seiner Geschichten aus dem Blick zu verlieren. […] Das ist mitreißend und berührend, intensiv – und literarisch so gut gemacht, dass man noch mehr solcher Geschichten hören möchte. Und bei der nächsten Essensbestellung dem Lieferanten hoffentlich in die Augen schaut.«
Carsten Hueck, Deutschlandfunk, 09. April 2026
Carsten Hueck ()
»Tomer Gardis Blick ist weder voyeuristisch noch sozialromantisch, sein Ton ist nüchtern, seine Sprache ist simpel und poetisch, manchmal klingt er wie Sally Rooney. Er gibt seinen Protagonisten Würde.«
Maxi Leinkauf, Der Freitag, 09. April 2026
Maxi Leinkauf ()
»Lakonisch berichtet Gardi über den Alltag und die Sehnsüchte der Menschen, die Essen bestellen und die, die es täglich liefern. […] Mit seinem Roman gibt Gardi den Ridern eine Stimme und liefert feinfühlige Geschichten aus der Jetztzeit.«
Lena Reich, Arte, 08. April 2026
Lena Reich ()
»[H]ier ist er wieder, der Autor mit der Narrenkappe, den wir an Tomer Gardi lieben gelernt haben. Der Mann mit dem flatternden Haarkranz pflanzt der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ein paar kritische Gedanken zum globalen Kapitalismus ein.«
Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. März 2026
Katharina Teutsch ()
»Tomer Gardi hat sein Thema in eindrucksvoller Breite und Tiefe recherchiert, das globalisierte System der Unterdrückung und Ausbeutung besonders von Migranten, aber ebenso von politisch Unliebsamen, die sich gegen keine Zumutung wehren können. Noch beeindruckender ist, wie es Gardi gelingt, die vielen naheliegenden Fallen zu vermeiden. ›Liefern‹ ist alles andere als ein Elendsporno, keine sozialpolitische Anklageschrift, sondern eine witzig-rasante Reise an geografische, vor allem aber an gesellschaftliche Orte, die die meisten seiner Leser kaum je erblicken werden.«
Eva Menasse, Die Zeit, 26. Februar 2026
Eva Menasse ()
»[Gardi überträgt] das heutzutage global allumfassende Dienstleistungsprinzip, von dem dieser Quasi-Roman handelt, auch auf dessen eigene Form und Funktionalität. Man könnte auch sagen: Er hat geliefert.«
Katharina Granzin, Wochentaz, 21.-27. Februar 2026
Katharina Granzin ()
»›Liefern‹ ist tiefgründig und schelmisch-witzig zugleich. Er spielt mit dem Genre Autofiktion, mit der Leseerwartung und der erzählten Zeit. Ein Gegenwartsroman, im besten Sinne: politisch, aber nicht platt; global, aber nah an einzelnen Schicksalen.«
Corinne Orlowski, SWR Kultur, 20. Februar 2026
Corinne Orlowski ()
»[Das Thema Lieferdienst wirkt eher einfach und banal], aber die Geschichten, die Schicksale der Menschen dahinter, das hat wirklich etwas zutiefst Berührendes gehabt und es geht um Familie, […] es geht um die Liebe, die uns antreibt, die Sehnsucht ein anderes, ein besseres Leben führen zu dürfen […]. Es geht aber auch um Ausgrenzung, es geht um Chancengleichheit, das Streben nach Glück und das Ganze wird mit einer Leichtigkeit erzählt, das war wirklich eine interessante Lektüre.«
Ziphora Robina, Bremen Zwei, 16. Februar 2026
Ziphora Robina ()
»›Liefern‹ ist ein fiebriger, hin- und mitreißender Gegenwartsroman - von einem wachen Geschichtenfinder, der die Menschen sieht. Auch die, die nur vorbeirauschen.«
Juliane Bergmann, NDR Kultur, 16. Februar 2026
Juliane Bergmann ()
»›Liefern‹ schafft, woran sich Wenige versucht haben. Gardis Buch macht die oft brutalen Bedingungen, unter denen überall ein neues Subproletariat arbeitet, anschaulich. […] [Er bringt] viel Sympathie für seine Figuren mit, aber auch einen geradezu herzerwärmenden Humor […].«
Mladen Gladić, Die Welt, 13. Februar 2026
Mladen Gladić ()
»Anhand seiner im Überlebensmodus gefangenen Protagonisten zeigt er, wie vor allem Menschen mit Migrationsgeschichte ausgebeutet werden. Das gelingt ihm trotz aller Tragik mit Witz und Herzwärme.«
Missio Magazin, Ausgabe 05/2026
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»Ich würde auf jeden Fall 5 Sterne geben, mit großer Freude, denn was da geliefert wurde ist frisch, es ist reichhaltig es ist so eine Art Cross-Over-Küche, sehr intelligent gedacht, und es macht sehr viel Appetit auf mehr.«
Ulrich Noller, WDR, 28. März 2026
Ulrich Noller ()
»Sein Roman ist ein großes Spiel und zugleich ein politischer Kommentar auf die Gegenwart. ›Liefern‹ ist ein mobiler Roman. Es ist ein Roman, der Strecke macht.«
Katharina Borchardt, SWR Kultur, 27. März 2026
Katharina Borchardt ()
»[›Liefern‹ schafft es] auf kleinstem Raum eine Menge von Unbekannten zu grandiosen Protagonisten zu machen.«
Joachim Hentschel, Süddeutsche Zeitung, 25. März 2026
Joachim Hentschel ()
»›Liefern‹ ist ein hochaktueller sozialkritischer Roman, der den Leser gefühlt einmal um die ganze Welt mitnimmt. Die sich oft hektisch durch den Verkehr kämpfenden Kurierfahrer in unseren Innenstädten und Ballungsräumen sieht man nach der Lektüre des Buches definitiv mit anderen Augen.«
Florian Schmid, Regensburger Zeitung, 21. Februar 2026
Florian Schmid ()
»›Liefern‹ ist ein Paradebeispiel für die Wandering Tales der Globalisierung. […] Vertrauen Sie mir […] und lesen Sie Tomer Gardi ›Liefern‹.«
Denis Scheck, NDR, 15.02.2026
Denis Scheck ()
Die Geschichten, die er aus Metropolen weltweit erzählt, erinnern […] an die Herkunft des Wortes "Beispiel": das nebenbei und dazu Erzählte, das veranschaulicht, was sonst unbemerkt bliebe. Und Tomer Gardi erweist sich in ›Liefern‹ als Meister des beispielhaften Erzählens.«
Mladen Gladić, Die Welt, 13. Februar 2026
Mladen Gladić ()
»Die Geschichten von Essenslieferanten, die immer mehr unser Straßenbild bestimmen, liefern ihm die Folie, anhand derer sich ein kunterbuntes Panoptikum unserer Gegenwartsgesellschaft ausbreitet. Dabei spielen Diskriminierungen ebenso eine Rolle wie Liebe, Freundschaft und das unersättliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit.«
NDR Kultur, 20. Januar 2026
Christoph Schröder ()