Ethan Jarlewski und fünf popkulturversehrte Kollegen, deren Nachnamen
ebenfalls mit »J« anfangen, hocken Tag für in Tag in JPod, einer hermetisch
abgeriegelten architektonischen Vorhölle, die Teil einer riesigen
Spieldesignfirma ist.
Die JPodder liegen mit ihrem Marketingteam im Clinch, das
sie Tag für Tag mit der Forderung nach idiotischen Änderungen an ohnehin schon
idiotischen Spielen quält. Privat wird Ethan derweil durch so unterschiedliche
Phänomene wie mordende Mütter, Menschenschmuggel und chinesische Illegale, die
seine Wohnung besetzen, auf Trab gehalten. Douglas Coupland zeigt sich einmal
mehr als satirisch souveräner Exeget unserer heutigen Massenkultur.
Douglas Coupland
Douglas Coupland geboren 1961 auf einem NATO-Stützpunkt in Deutschland, wuchs in Vancouver auf, wo er auch heute als Autor und Künstler lebt. In den späten Achtzigern begann er für lokale Magazine zu schreiben, daraus resultierte 1991 sein Erstlingswerk »Generation X«, das ihn schlagartig berühmt machte und zum Sprachrohr einer Generation werden ließ.
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