Was die Psychotherapie vom Buddhismus lernen kann
Zurzeit erleben wir die zweite Welle der Rezeption buddhistischer Lehren. In der ersten Welle wurde vorrangig Achtsamkeit rezipiert und für den Westen nutzbar gemacht. Nun werden grundlegende und therapeutisch wertvolle Methoden zur Entwicklung von Mitgefühl, Freude, Gleichmut und Liebe in die Psychotherapie integriert.
Renommierte Fachleute vermitteln in diesem Band die Grundlagen der buddhistischen Psychologie aus einem wissenschaftlichen und säkularen Blickwinkel, jedoch zugleich mit viel Respekt vor der buddhistischen Praxis. Meditation, Geistesschulung und Gestaltung heilsamer Bewusstseinszustände werden in einer Fülle von praktischen Übungen aufgezeigt. Daneben werden spezifische Ansätze wie die Überwindung von ungünstigen Selbstkonzeptionen und die Transformation von Schmerz und Leid durch Mitgefühl und Achtsamkeit dargestellt.
Dieses Buch weitet den Horizont beträchtlich und bietet vielfältige Anregungen für die therapeutische Praxis. Darüber hinaus zeigt es dem Therapeuten Auswege aus der Burnout-Falle und vermittelt Haltungen und Methoden, wie mit Schmerz und Leid akzeptierend und offen umgegangen werden kann.
„Der Ozean des Mitgefühls ist unermesslich – darum lächelt Buddha.“ (Buddhistische Weisheit)
• Was kann die westliche Psychotherapie von der buddhistischen Geistesschulung lernen?
• Wie können Achtsamkeit und Mitgefühl therapeutisch wirksam eingeSetzt werden?
• Wie kann der Therapeut mit Schmerz und Leid akzeptierend und offen umgehen?
Ulrike Anderssen-Reuster
Ulrike Anderssen-Reuster, Dr. med., Ärztin für Psychosomatische Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse. MBSR- und MBCT-Lehrerin, Psychoanalytische Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie, Dozentin und Supervisorin.
Achtsamkeit Buddhismus Bewusstsein Bewusstseinskultur Bewusstseinskonzepte Meditation Psychoanalyse Deep Listening Mitgefühl Achtsamkeit des Psychotherapeuten buddhistische Psychotherapie Mindfulness