Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter - eine faszinierende Biografie über den wildesten und witzigsten Erzähler der Goethezeit.
Günter de Bruyn, Meister der biographischen Erzählkunst, verknüpft in diesem Werk gekonnt das prekäre Leben des berühmten Dichters Jean Paul mit den Strömungen seiner Zeit. Von der Französischen Revolution bis zur Restaurationsepoche, von der Aufklärung bis zur Romantik - de Bruyn zeichnet ein lebendiges Bild des Lebens und Wirkens Jean Pauls im Deutschland des 18. und 19. Jahrhunderts.
Jean Paul war bekannt für seine poetische Freiheit, die in der deutschen Literatur einmalig ist. Sein gesamtes Werk steht im Zeichen eines wilden Witzes und einer grenzenlosen Fantasie. De Bruyn gelingt es meisterhaft, diese faszinierende Persönlichkeit und ihr Schaffen einzufangen und für den Leser lebendig werden zu lassen.
Eine Biografie, die zum Verständnis eines der größten deutschen Dichter und seiner Zeit beiträgt - ein Muss für alle Liebhaber der Literatur der Goethezeit, der Klassik und Romantik.
Günter de Bruyn
Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren und lebte seit 1969 im brandenburgischen Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung, dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays »Als Poesie gut« und »Die Zeit der schweren Not«, die autobiographischen Bände »Zwischenbilanz« und »Vierzig Jahre« sowie die Romane »Buridans Esel« und »Neue Herrlichkeit«. Günter de Bruyn starb am 4. Oktober 2020 in Bad Saarow.Literaturpreise:Heinrich-Mann-Preis (1964)Lion-Feuchtwanger-Preis (1982)Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der deutschen Industrie (1987)Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck (1989)Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln (1990)Ehrendoktor der Universität Freiburg (1990)Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste (1993)Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (1996)Brandenburgischer Literaturpreis (1996)Jean-Paul-Preis (1997)Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität, Berlin (1998)Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik (2000)Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2000)Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung (2002)Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2006)Hanns Martin Schleyer-Preis (2007)Hoffmann-von-Fallersleben-Preis (2008)Preis für deutsche und europäische Verständigung der Deutschen Gesellschaft e.V. (2010)Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2011)
Jean Paul Goethezeit Biographie Romantik Französische Revolution 18. Jahrhundert Restauration Aufklärung Deutschland 19. Jahrhundert
[eine] an prägnanter Plastizität und erzählerischer Eleganz kaum überbietbare Lebensbeschreibung Jean Pauls
Kirsten Voigt ()
[Hier] bekommt das Biographische einen überzeugenden poetischen Klang und man darf dennoch sicher sein, dass das entworfene Jean Paul-Bild auf der Grundlage intensiver Studien entstanden ist.
Michael Opitz ()
gehört zum Besten, was man in der Jean-Paul-Literatur finden kann.
Klaus Bellin ()
Nicht nur für Literaturkenner bietet diese gut lesbare Biografie einen hervorragenden Überblick über den wohl schrägsten Vogel der Goethezeit.
()
[Bietet] nach wie vor den kompaktesten und darüber hinaus sehr gut lesbaren Einstieg in ›Das Leben des Jean Paul Friedrich Richter‹.
Klaus Nüchtern ()
Obwohl vor fast vierzig Jahren zu Papier gebracht, gilt der Text noch immer als das menschlich einfühlsamste und bewegendste Porträt des Dichters.
Ulf Heise ()