Johanna ist keine gute Tochter. Um sich zu retten, hat sie die Familie verlassen. Jetzt, dreißig Jahre später, ist sie wieder zu Hause. Sie sucht Nähe, sie will den Kontakt zur Mutter erzwingen, doch die verweigert sich kühl jeder Annäherung. Heimgesucht von den Erinnerungen an die Kindheit, zieht Johanna sich in eine einsame Hütte am Fjord zurück, wo es an ihr ist, die Verhältnisse zu ordnen und sich aus den familiären Zwängen zu befreien.
Vigdis Hjorth, eine der bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit, erzählt drastisch von unseren zerrütteten Beziehungen, von Sehnsucht und Enttäuschung und davon, wie man der Vergangenheit begegnet, ohne sich selbst aufzugeben.
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»Ihre Romane brennen wie Salz in einer offenen Wunde.« Brigitte
Nominiert für den International Booker Prize 2023
Norwegen ist Gastland auf der Leipziger Buchmesse 2025
Vigdis Hjorth
Vigdis Hjorth, 1959 in Oslo geboren, ist eine der meistrezipierten Gegenwartsautorinnen Norwegens. Sie ist vielfache Bestsellerautorin, wurde für ihr Werk unter anderem mit dem norwegischen Kritikerprisen und dem Bokhandlerprisen ausgezeichnet und war für den Literaturpreis des Nordischen Rates, den National Book Award sowie den International Booker Prize nominiert. Bei S. FISCHER erschienen die Romane »Die Wahrheiten meiner Mutter« und »Ein falsches Wort«. Für ihren Roman »Wiederholung« wurde Vigdis Hjorth 2024 mit dem Kritikerprisen ausgezeichnet. Nach Stationen in Kopenhagen, Bergen, in der Schweiz und in Frankreich lebt Vigdis Hjorth heute in Oslo.
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[..] in einer glasklaren und direkten, wunderbaren Sprache
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Das Buch macht etwas mit einem.
Katrin Schumacher ()
In klarer Sprache jagen Johannas Gedanken über die Seiten, die so dicht und zwingend sind, dass wir uns ihnen nicht entziehen können.
Lisa Frieda Cossham ()
„Die Wahrheiten meiner Mutter“ ist starker Tobak. [...] Die Wirkung ist allemal radikal.
Brigitte Neumann ()
Denn es ist [...] der literarische Zugriff, der Hjorths Bücher so packend macht; ihre Fähigkeit, für tiefe psychologische Zusammenhänge eine glasklare, unsentimentale Sprache zu finden [...].
Bernadette Conrad ()
Eine tobende sprachgewaltige Geschichte voll Besessenheit und Dringlichkeit. Northern Noir!
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Es wird höchste Zeit, diese leidenschaftliche norwegische Existenzialistin zu entdecken.
Iris Radisch ()
[...] Vigdis Hjorth schreibt tastend und ohne zu urteilen über große Fragen [...].
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Ihre Romane brennen wie Salz in einer offenen Wunde.
Meike Schnitzler ()
Ein Roman mit der Qualität einer wichtigen Erfahrung. Was gäbe es Besseres über ein Buch zu sagen?
Brigitte Neumann ()
Aufwühlend!
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