Berta und Tomás kennen sich seit ihrer Jugend in Madrid und haben sich früh für ein gemeinsames Leben entschieden. Doch während seines Studiums in Oxford begeht Tomás einen dummen Fehler, der ihn und Berta in eine verhängnisvolle Lage bringt. Um der Haftstrafe zu entgehen, beginnt er heimlich für den britischen Geheimdienst zu arbeiten.
In Madrid ahnt Berta, dass Tomás ein Doppelleben führt. Und als er während des Falklandkrieges spurlos verschwindet, muss sie sich endgültig fragen, wer ihr Mann war.
Eine Geschichte über die Leidenschaft des Wartens, über den Wandel der Liebe und die dunkle Macht der Geheimnisse.
Javier Marías
Javier Marías, 1951 als Sohn einer Lehrerin und eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller ›Mein Herz so weiß‹ gilt er weltweit als beachtenswertester Erzähler Spaniens. Zuletzt erschien sein Roman »Berta Isla«; im Oktober 2022 erscheint sein letzter Roman »Tomás Nevinson«. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt. Am 11. September 2022 ist Javier Marías in Madrid verstorben.
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Man darf ›Berta Isla‹ zu den besten Romanen von Javier Marías zählen. [...] Ein starkes Stück Literatur.
Christian Mückl ()
federleicht und tiefsinnig, so tragisch, komisch, spannend, belesen und tief berührend
Frauke Meyer-Gosau ()
Javier Marías hat mit ›Berta Isla‹ einen seiner bisher brillantesten Romane herausgebracht und präsentiert sich damit als würdiger Kandidat für den Literaturnobelpreis.
Ulf Heise ()
Marías erzählt über die tiefreichenden, radikalen Zerstörungen durch fremde Mächte und wie sich Menschen dadurch verlieren können. Schonungslos, gnadenlos, aber vor allem grandios.
Peter Mohr ()
Javier Marías zeigt sich mit seinem neuen Roman ›Berta Isla‹ auf der Höhe seiner Meisterschaft.
Rolf Spinnler ()
Kompositorische Tücke, Suspense-Elemente, metaphorische und historische Exkursionen machen den ziegeldicken Roman zu einer anspruchsvollen, doch keineswegs elitären Lektüre. Die lohnt!
Roland Gutsch ()
Man kann von Glück sagen, dass Javier Marías rasch zum Schreiben zurückgefunden hat
Fridtjof Küchemann ()
Der spanische Groß-Romancier Javier Marías ist ein Meister des literarischen Framing.
Sigrid Löffler ()