»Die Stimme der nächsten Generation«, sagt Salman Rushdie über Etgar Keret. In seinem bisher persönlichsten Buch erzählt der israelische Autor Etgar Keret von seinem Leben als Vater und als Sohn. Es sind glückliche und einzigartige sieben Jahre: Angry Birds und Raketenangriffe, alles muss man dem Kleinen erklären, den man beschützen will, wie man selbst behütet wurde; und langsam wird man zum Hüter des eigenen Vaters …
Vor dem düsteren Hintergrund Israels leuchten der Witz, der bizarre Humor und die erzählerische Großherzigkeit Etgar Kerets nur noch heller. Niemand kann so schnell von tiefsinnig und bewegend zu grotesk und komisch wechseln – Geschichten, deren Wahrheiten wie kurze Songs direkt auf unser Leben zugeschnitten ist und die wir mit einem befreiten Lachen lesen.
»Es sind herzerweichende Geschichten wie diese, die den ganz normalen Wahnsinn in Israel beschreiben und durch Humor helfen, ihn zu ertragen.« Welf Grombacher, Jüdische Allgemeine
- Übersetzt von Daniel Kehlmann
Etgar Keret
Etgar Keret wurde 1967 in Ramat Gan, Israel, geboren und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Israels. Er schreibt Kurzgeschichten, Graphic Novels und Drehbücher. Bei S. Fischer erschienen die beiden Storybände »Die sieben guten Jahre« sowie »Plötzlich klopft es an der Tür«. Keret lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Tel Aviv.
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Etgar Keret hat […] ein untrügliches Gespür dafür, Alltagssituationen drei bis vier Gewindeschrauben mehr zu geben, um das unwiderstehlich Komische heraus zu kitzeln.
Annemarie Stoltenberg ()
Es sind herzerweichende Geschichten wie diese, die den ganz normalen Wahnsinn in Israel beschreiben und durch Humor helfen, ihn zu ertragen.
Welf Grombacher ()
In seinem neuen Buch ›Die sieben guten Jahre‹ gelingt dem israelischen Autor Etgar Keret etwas Seltenes: schwereloses Erzählen.
Philipp Bovermann ()
Mit diesem von Daniel Kehlmann kongenial übersetzten Erzählband beweist Etgar Keret, dass er zurecht zu den besten und interessantesten israelischen Schriftstellern gezählt werden kann.
Monika Kaczek ()
Die Geschichten von Etgar Keret wirken wie ein wohltuender Aufruf zu Fröhlichkeit und Gelassenheit. […] eine schöne Lebensphilosophie für komplizierte Zeiten.
Judith Liere ()
So viel moralinfreie Literatur aus einem der brennendsten Krisengebiete unserer Tage muss man erst mal auftischen. Keret gelingt dieses Rezept.
Christian Mückl ()
Keret erzählt so wunderbar […], dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt, als Tränen zu lachen.
Manfred Koch ()
Keret nimmt alles - so scheint es - mit Humor. Das macht ›Die sieben guten Jahre‹ zu einer vergnüglichen Lektüre mit Tiefgang.
Sonja Harter ()