Lustgewinn durch Selbst-Amputation oder weil man die Geliebte in kleinen Bissen verzehrt - absurd? Nicht bei dem legendären kanadischen Filmregisseur David Cronenberg, dem Erfinder des »Body Horror«.
Aristide und Célestine, Nathan und Naomi sind körperlich und psychisch angeschlagen, aber statt zu klagen, eröffnen sie einen atemberaubenden Reigen, angeheizt von Leidenschaft, sexuellen Spielen und der ewigen Sehnsucht nach Nähe. David Cronenbergs erster Roman ist ein Feuerwerk der wichtigsten Dinge des Lebens: Liebe, Identität, Leidenschaft und Vertrautheit.
»Es war lange kein Cronenberg-Film so gut wie dieses Buch.« Daniel Sander, KulturSpiegel
»›Verzehrt‹ ist ein großartiger Briefroman im Zeitalter der Vernetzung.« Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung
David Cronenberg
Mit 70 seine literarische Karriere zu beginnen, sei vielleicht etwas spät, sagt David Cronenberg, der Erfinder des Body Horror. Doch schon bevor er zu einem der berühmtesten Filmemacher wurde, hat Cronenberg geschrieben. Jetzt ist sein schriftstellerischer Traum wahr geworden. Sein erster Roman ist so faszinierend und kunstvoll wie seine Filme »Naked Lunch«, »Die Fliege« und »Dunkle Begierde«. Cronenberg lebt mit seiner Familie in Toronto.
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erzählt ohne Abschweifungen mit lakonischem Humor einen packenden philosophischen Thriller. Cronenbergs bester Film in diesem Jahr spielt im Kopfkino.
Maik Brüggemeyer ()
David Cronenberg verwebt seine Geschichte um Wahnsinn, intellektuelle Magie und politische Verblendung geschickt und facettenreich. Das ist spannend und gekonnt erzählt.
Manuela Reichart ()
›Verzehrt‹ ist die gleichermaßen halluzinatorische wie hellsichtige Bestandsaufnahme einer sich unaufhaltsam und rasant verändernden Realität.
Marcus Müntefering ()
spannend, komisch, hochunterhaltsam.
Jan Schulz-Ojala ()
so radikal und cool in der Art, wie er die Allmacht der totalen Perzeption einfängt, dass er noch nicht verfilmbar scheint.
Fritz Göttler ()
je weiter der Roman voranschreitet, umso waghalsigere Wendungen nimmt er, umso verblüffender wird das Zusammenspiel von Viszeralität und Virtualität, umso hinreißender geraten die Abschweifungen.
Cristina Nord ()
Es war lange kein Cronenberg-Film mehr so gut wie dieses Buch.
Daniel Sander ()
Brillant – vor allem für einen Erstlingsroman.
Dominik Bloedner ()