Der Föderalismus, dessen Wurzeln bis in das Mittelalter zurückreichen, gehört zu den Grundtatsachen der deutschen Geschichte. Dieses historische Erbe spiegelt sich in der heutigen deutschen Staatlichkeit wider, wie sie im Grundgesetz verankert ist und von Bund, Ländern und Kommunen mit Leben erfüllt wird. Renommierte Historiker, Politologen und Rechtswissenschaftler zeichnen in diesem Band die grundlegenden Entwicklungen der Föderalismusgeschichte in Deutschland seit der Gründung des deutschen Nationalstaats (1871) nach. Sie zeigen dabei die Kontinuitäten und Systembrüche deutscher Staatlichkeit auf – vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und den NS-Staat bis hin zur Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland.
Geschichte des Föderalismus seit Gründung eines deutschen Nationalstaats im Jahr 1871
Blick über die Systembrüche der neueren deutschen Geschichte – also über 1871, 1918, 1945, 1949 und 1989/90
Beiträge von führenden Experten der Föderalismusforschung aus verschiedenen Disziplinen und mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Herangehensweisen
Andreas Wirsching
Andreas Wirsching ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin und Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der LMU München.
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»Der Band belegt aus unterschiedlichen Perspektiven die beachtliche Kontinuität des deutschen Föderalismus und sein ›So-und-nicht-anders-geworden-sein‹ (M. Weber) und liefert an vielen Stellen neue und interessante Erkenntnisse.« Josef Schmid, Sehepunkte, 15.11.2024
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