In Europa bleibt das Reden über die eigene Gesellschaft nach wie vor einem methodologischen Nationalismus verhaftet. Die vielfachen Verflechtungen und Austauschprozesse zwischen europäischen und außereuropäischen Ländern geraten selten in den Blick. Der vorliegende Band lädt dazu ein, die europäische Geschichte im Kontext von Kolonialismus und Imperialismus neu zu denken, und öffnet den Blick auf transnationale und postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften.
Dipesh Chakrabarty
Indien Afrika Kulturanthropologie Geschichtstheorie Ethnologie
Wir sind eben nicht vernünftiger
"Äußerst lesenswert und ein guter Überblick über den Stand der postkolonialen Theorie." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2003)
Das Heulen des Ägypters
"Wer möchte, kann sich in dem ausführlich und kundig eingeleiteten Band schnell und fundiert informieren. Dass es sich bei den abgedruckten Texten nicht um theoretische Texte im engeren Sinn handelt, sondern das Forschungsfeld über exemplarische Arbeiten erschlossen wird, erhöht die Lesbarkeit ungemein." (Süddeutsche Zeitung, 22.04.2003)
()