»Sie hatte beschlossen, nicht mehr an das Früher zu denken: die Orte, die Menschen in ihrer Heimat und schon gar nicht an das, was damals geschehen war in jenem Sommer 1946, als sie acht Jahre alt war und alles seinen Anfang nahm.«
2023. Die 85-jährige Inge Sundermann folgt widerwillig einer Einladung zum Klassentreffen in die Lüneburger Heide. Mit dem Ort ihrer Kindheit verbindet sich eine furchtbare Schuld, die sie einst im Kindesalter auf sich geladen und tief in sich vergraben hat. Doch die Vergangenheit holt Inge nun ein in Gestalt der Tagebuchaufzeichnungen von Helga von Borcke, einer Frau, die bereits 1946 begonnen hat, die Chronik dieser idyllischen Landschaft im Schatten von Bergen-Belsen niederzuschreiben.
Anja Jonuleit
ANJA JONULEIT, in Bonn geboren und am Bodensee aufgewachsen, arbeitete einige Jahre für die Deutsche Botschaft in Rom und Damaskus. Danach studierte sie Italienisch und Englisch in München, arbeitete als Übersetzerin und Gerichtsdolmetscherin und begann zu schreiben. Seit 2007 stehen ihre Romane regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.Ihren Romanen – darunter »Herbstvergessene«, »Der Apfelsammler«, »Rabenfrauen« und »Das letzte Bild« – folgte mit der Dilogie »Kaiserwald« und »Sonnenwende« ein breit angelegtes Familiendrama. »Wo der Wind die Namen trägt« ist ihr jüngster Roman.Anja Jonuleit ist bekannt für ihre gründliche Recherche: Sie reist an die Handlungsorte ihrer Romane, spricht mit Zeitzeugen und Betroffenen und bringt deren Stimmen in ihre Geschichten ein. Ihre Bücher handeln von Extremismus, radikalen Weltanschauungen und Familiengeheimnissen, sie erzählt von Müttern, Kindern und Verlust – ein Motiv aus ihrer Familiengeschichte.Weitere Informationen unter www.anjajonuleit.de
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»eine dichte, spannende Geschichte«
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»Mit großer emotionaler Tiefe und feinem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen nimmt Anja Jonuleit ihr Publikum mit auf eine Reise durch Erinnerungen, Familiengeschichten und unausgesprochene Wahrheiten.«
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»Ein sehr spannender und aufwühlender Roman, von Anja Jonuleit wie immer akribisch recherchiert.«
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»Eines dieser Bücher, die man nicht aus der Hand legen möchte.«
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»Anja Jonuleit hat mit „Wo der Wind die Namen trägt“ nicht nur einen tollen Roman [...] geschrieben, sondern [...] tatsächlich historische Fakten zugrunde gelegt.«
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»Ein tief unter die Haut gehender Roman, inspiriert von wahren Ereignissen.«
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