Wahre Geschichte eines Pflegevaters über den schmalen Grat zwischen dem Alltag am Küchentisch und den starren Paragrafen des Jugendamtes. Ehrlich, tief bewegend und ein wichtiger Augenöffner.
Als wir Pflegeeltern wurden, wollten wir eigentlich nur eines: einem Kind ein sicheres Zuhause geben. Damals konnten wir nicht ahnen, wie intensiv dieser Wunsch unser Leben verändern würde. Dieses Buch ist ein ehrlicher und tief berührender Erfahrungsbericht über den Alltag als Pflegefamilie. Es beschreibt den schmalen Grat zwischen dem gelebten Leben am heimischen Küchentisch und den starren Paragrafen des Jugendhilfesystems. Fernab von theoretischen Gesetzestexten erzählt Langzeit-Pflegevater Martin Berg von bürokratischen Hürden, emotionalen Kämpfen rund um Umgangskontakte und Gerichtsverfahren – aber auch von der unbezahlbaren Nähe und dem Vertrauen der Kinder. Ein unverzichtbares, augenöffnendes Buch für alle, die überlegen, Pflegeeltern zu werden, und für jeden, der verstehen will, was sich hinter Begriffen wie „Kindeswohl“ im echten Leben wirklich verbirgt.
Martin Berg
Martin Berg (Pseudonym) lebt mit seiner Familie in Norddeutschland. Über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren hat er als Pflegevater die Höhen und Tiefen des deutschen Jugendhilfesystems am eigenen Küchentisch miterlebt. Aus der anfänglichen Motivation, einem Kind in Not einfach nur helfen zu wollen, wurde ein jahrelanger, prägender Weg durch bürokratische Hürden, rechtliche Grauzonen und emotionale Herausforderungen. Mit seinem Buch möchte er einen ehrlichen, unbeschönigten, aber dennoch mutmachenden Einblick in die Realität von Pflegefamilien geben – weit abseits von theoretischen Gesetzestexten.
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