Ein Mann, einundvierzig. Elf Jahre derselbe Betrieb. Dreiundzwanzig Stationen aus einem Leben, das funktioniert - und die neunzehn Minuten, in denen es das zum ersten Mal nicht tut.
Der hat ein großes Ego. Lass mal das Ego weg. Wir benutzen dieses Wort nur noch als Vorwurf. Gleichzeitig schicken wir Menschen in Seminare, damit sie zu sich finden, und sagen unseren Kindern, sie sollen auf sich hören. Wir wollen Selbst - aber bloß kein Ich.
Der Mann in diesem Buch hat kein großes Ego. Er hat gar keins. Er sagt Ja, wenn Nein dran wäre. Er entschuldigt sich beim Empfänger für eine Gabe. Er lacht mit, wenn ihn jemand Inventar nennt. Und wenn Sie ihn fragen würden, ob er egoistisch sei, wäre er ehrlich entsetzt.
E.G.O. erzählt in dreiundzwanzig Stationen von einem Zustand, in dem sehr viele Menschen sehr lange leben, ohne dafür ein Wort zu haben - und davon, was übrig bleibt, wenn einer anfängt, es zu merken.
Karim Al-Hosni
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