Sei brav. Wenigstens mir zuliebe erzählt die Geschichte eines Jungen, der in einer von Gewalt, Alkohol und Schweigen geprägten Familie aufwächst. Zwischen Angst und Hoffnung kämpft er sich durch.
Als Andreas auf sein Leben zurückblickt, beginnt eine schonungslose Reise in die eigene Vergangenheit. Aufgewachsen in den 1960er- und 1970er-Jahren erlebt er eine Kindheit, die von häufigen Umzügen, Armut, Alkohol, Gewalt und dem Schweigen innerhalb der Familie geprägt ist. Sein Vater bestimmt den Alltag mit Wutausbrüchen und Strenge, während die Mutter verzweifelt versucht, die Familie zusammenzuhalten. Zwischen Angst und Unsicherheit sucht Andreas nach Halt – und findet ihn vor allem im Fußball, bei seiner Großmutter und in wenigen Menschen, die ihm Geborgenheit schenken. Schritt für Schritt kämpft er sich aus den Zwängen seiner Kindheit heraus. Ausbildung, Beruf, eigene Familie und später die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit führen ihn zu der Erkenntnis, dass Herkunft ein Leben prägt, es aber nicht bestimmen muss. Ein bewegender Roman über familiäre Prägung, Selbstzweifel, Verantwortung und die Kraft, den Kreislauf von Gewalt und Schweigen zu durchbrechen.
Andreas Eilers
Autor
Familie Drama Verlorene Kindheit Gewalt