Um die Welt zu überwachen, musste der Geheimdienst das System nicht selbst bauen; er stahl es einfach und versah es heimlich mit einer Hintertür.
Was als vertraglicher Raubzug des US-Justizministeriums begann, entwickelte sich zum gefährlichsten Cyber-Skandal des 20. Jahrhunderts. Die Inslaw-Affäre enthüllt, wie der Staat das wohl mächtigste Datenbank-System seiner Zeit stahl und als digitale Waffe aufrüstete.
Von den VAX-Mainframes der 1980er Jahre bis hin zu den Geheimdiensten des Ostblocks: Die manipulierte Software PROMIS drang tief in die Nervenzentren globaler Atommächte, Banken und Militärallianzen ein. Wo immer die Software installiert wurde, las Washington unbemerkt im Klartext mit.
Der Autor Heiko Klapp dekonstruiert die schockierenden Parallelen zwischen historischem Softwarediebstahl und moderner Spionage. Er zeigt auf, wie der Inslaw-Code die Blaupause für globale Überwachungsprogramme wie PRISM und komplexe Supply-Chain-Angriffe der Gegenwart lieferte.
Dieses Buch folgt den Spuren von Schattenakteuren, verdeckten Operationen und dem mysteriösen Tod des Journalisten Danny Casolaro. Es offenbart eine fundamentale Wahrheit über das digitale Zeitalter: Wer den Code kontrolliert, beherrscht die Welt.
Tauchen Sie ein in ein mitreißendes Stück IT- und Geheimdienstgeschichte. Ein unverzichtbares Werk für alle, die die wahren Ursprünge des globalen Überwachungsstaates und den Verlust unserer digitalen Souveränität verstehen wollen.
Heiko Klapp
Author
inslaw prometheus software diebstahl cia spionage digitale ueberwachung backdoor implementierung geheimdienst kooperation cyber sicherheit