Mein Kopf ist kein Rückzugsort. Er ist ein Hostel. Und es herrscht Hochsaison. Jahrelang war Tilda die Managerin dieses inneren Wahnsinns.
Mein Kopf ist kein Rückzugsort. Er ist ein Hostel. Und es herrscht Hochsaison. Jahrelang war Tilda die Managerin dieses inneren Wahnsinns. Sie hat den Laden zusammengehalten, während ihre Bewohner jeden Schritt von ihr bewerten: von kühler Analyse und kindlichem Trotz bis hin zu tiefer Skepsis und vorsichtiger Angst. Ein buntes Team aus inneren Stimmen, die alle gleichzeitig das Sagen haben wollen. Doch nun sind die Zimmer überbelegt. Die Stimmen werden lauter und der Zusammenbruch lässt sich nicht mehr weglächeln.
„Hostel im Kopf“ ist die Geschichte einer unvermeidlichen, aber auch befreienden Begegnung mit sich selbst. Mit viel Herz und einer Prise Selbstironie erzählt Tilda, was passiert, wenn man aufhört zu funktionieren und endlich anfängt, die bunte Truppe im eigenen Kopf kennenzulernen. Tilda macht sich auf den Weg, ihre Zimmer neu zu verteilen – und entdeckt dabei, dass das größte Chaos manchmal erst der Anfang einer ganz neuen Ordnung ist.
Marnie Stapf
Marnie Stapf, Jahrgang 1969, lebt mit ihrer Frau und ihrer Katze in Bergisch Gladbach. Sie schreibt über das Leben, wenn es beschließt, sämtliche Pläne über den Haufen zu werfen.
Mit „Hostel im Kopf“ legt sie ihren ersten Roman vor: schwarzer Humor über eine Frau, in deren Kopf so viel los ist, dass die Mitbewohner des Hostels langsam die Kontrolle übernehmen.
Die Fortsetzung ist bereits mitten in Arbeit – zumindest behaupten das die Stimmen im Hostel.
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