Als eine Kommissarin in einem norddeutschen Dorf die vertuschte NS-Vergangenheit eines Bürgers aufdeckt, stößt sie auf ein Netz aus Schweigen und Loyalität, das bis in die Gegenwart reicht.
Ein Todesfall im norddeutschen Bissendorf führt Kriminaloberkommissarin Frida Klinthoff zu einer Vergangenheit, die nie aufgearbeitet wurde. Die Aussage einer KZ-Überlebenden lenkt den Verdacht auf einen ehemaligen Dorfschullehrer – und auf ein Netzwerk aus Schweigen und Vertuschung. Während Frida in Archiven und im Dorf auf Mauern stößt, verschwinden Akten, Zeugen sterben, Drohungen häufen sich. Immer deutlicher wird: Die Kräfte, die einst schützten, wirken bis in die Gegenwart.
Ein Kriminalroman über verdrängte Schuld, zerstörte Biografien und die tödliche Macht des Wegsehens.
Falk Herbst
Falk Herbst, geboren 1953 in Neumünster, lebt mit seiner Familie und Hund in Kaltenweide, einem Stadtteil von Langenhagen. Er verfügt über ein geisteswissenschaftliches Studium, ist Lehrer und war bis zu seinem Ruhestand im November 2018 als Referent für Personalentwick-lung bei einem großen Drogeriemarkt-Unternehmen tätig. Seitdem genießt er den Ruhestand und widmet sich mit Begeisterung der Welt der Literatur. Veröffentlichungen liegen bislang nicht vor.
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