Jede Entscheidung, die das System stabil nannte, schrieb in Wirklichkeit den nächsten Sturz vor.
Dieses Buch zeigt, wie politische Entscheidungen – Geldpolitik, fiskale Megaprojekte, schuldenfinanzierte Wachstumsrunden – die Wirtschaftszyklen nicht nur begleiten, sondern wesentlich prägen: Die meisten großen Boom‑Phasen entstehen nicht „von allein“, sondern aus bewussten Eingriffen in Geldmärkte, Steuersysteme und Regulierungssphären, die Investoren, Banken und Staaten in eine falsche Sicherheit wiegen. Anhand historischer Krisen wie der 1929‑Depression, der 2008‑Finanzkatastrophe und der COVID‑Lockdown‑Konjunkturprogramme macht der Text deutlich, wie Subventionen, Niedrigzinsphasen und politische Rettungsschirme kurze Hochphasen schaffen, die später in schmerzhafte Bust‑Phasen münden. Gleichzeitig ordnet der Autor politische Konjunkturzyklen in ein sozialgeschichtliches Gerüst ein: Wie wachsen Lobbydruck, politische Zeitzyklen vor Wahlen und die Angst vor sozialen Unruhen zu einem System, das Krisen eher vertieft als verhindert.
Quentin Meier
Ein Deal-Macher aus angespannten Verhandlungen, destilliert Selbsthilfe-Überzeugungswerkzeuge, Business-Deal-Rahmen und historische Analysen diplomatischer Handel, die wirtschaftliche Allianzen prägten.
Boom‑und‑Bust‑Zyklen politische Konjunkturzyklen Finanzkrisen Ursachen Geldpolitik Fehlentscheidungen Staatliche Eingriffe in Finanzmärkte makroökonomische Politik Wirtschafts‑ und Krisengeschichte