33 Kilometer Meerenge, 20 Millionen Barrel täglich. Warum Hormuz nicht nur eine Energiefrage ist — sondern der Schlüssel zur globalen Abhängigkeit.
Alles beginnt mit einer Kollision. Die Arabische Platte schiebt sich seit 30 Millionen Jahren nach Norden — und das Ergebnis sind die größten Kohlenwasserstoffreserven der Erde, versiegelt unter einer Meerenge die geologisch kaum älter ist als die Menschheitsgeschichte. 33 Kilometer. Zwei Fahrkorridore. Täglich 20 Millionen Barrel Öl, ein Fünftel des weltweiten Flüssigerdgases, Düngemittelvorprodukte für hunderte Millionen Menschen. Wer von hier aus weiterzoomt, landet nicht bei Tankerraten. Sondern bei Halbleitern, Krankenhäusern, Brotpreisen — und bei der Frage, wer die Regeln der nächsten Weltordnung schreibt. Geopolitik beginnt in der Geologie. Eine faktenbasierte Analyse der Abhängigkeiten hinter dem Nadelöhr. Keine Prognosen, keine Parteinahme.
Roman Mahr
Roman Mahr, geboren 1966, lebt und arbeitet in Bielefeld. Er ist Informatiker, freier WordPress-Entwickler und Webspezialist sowie Kulturvermittler und Museumspädagoge — tätig für Kulturinstitutionen und Bildungseinrichtungen in der Region. Die Straße von Hormuz ist sein erstes Buch.
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