Ein Amerikaner, ein Franzose und ein Schweizer – drei ehemalige Physiker – treffen sich nach Jahrzehnten in einer abgelegenen Berghütte.
Ein Amerikaner, ein Franzose und ein Schweizer – drei ehemalige Physiker – treffen sich nach Jahrzehnten in einer abgelegenen Berghütte. Was als Wiedersehen beginnt, wird zu einer Nacht der schonungslosen Wahrheit. Sie sprechen über Widersprüche in ihren Fachgebieten, über Mythen der modernen Technik und über eine Welt, die sich trotz politischer Abrüstungsversprechen immer weiter bewaffnet. Der Franzose zweifelt an den Erzählungen über Kernwaffen, der Amerikaner an den großen Raumfahrtprogrammen, und der Schweizer erkennt, dass all diese Entwicklungen auf Angst beruhen. Gemeinsam stellen sie fest, dass die Menschheit falsche Fragen stellt – und deshalb nur falsche Antworten erhält. In dieser Nacht begreifen sie, dass die Lösung nicht in neuer Technik liegt, sondern im Mut zur Wahrheit und in der Rückkehr zu menschlichen Werten. Angst muss verschwinden, damit Liebe und Vernunft wieder Platz finden. Am Morgen verlassen sie die Hütte mit einem Entschluss: Sie wollen nicht länger schweigen. Sie wollen die Wahrheit aussprechen – als ersten Schritt zu einer Zukunft, die nicht von Angst, sondern von Menschlichkeit getragen wird.
Bernd Staudte
Bernd Staudte, 1944 in Treuen geboren, begann seine Laufbahn als Elektromonteur und arbeitete später acht Jahre im Uranbergbau der SDAG Wismut. Parallel absolvierte er ein Fernstudium in Elektronik sowie ein weiteres an der Universität Jena im Bereich Mikrosystem-Gerätekonstruktion. Von 1979 bis 1987 war er Entwicklungsingenieur bei CARL ZEISS Jena. Nach seiner Übersiedlung nach Berlin 1990 leitete er Projekte zur Glasfaser- und Solartechnik. Sein literarisches Werk umfasst Aphorismen, Gedichte, Kurzgeschichten, sozialethische Texte und autobiografische Arbeiten. Über 84 Veröffentlichungen sind bislang erschienen.
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