Nicht Kontrolle ist die Gefahr – sondern verstanden zu werden. Und das System lernt schneller, als du denkst.
Im Schatten des Universitätsklinikums Jena ist nichts, wie es scheint.
Als Pflegekraft Mira Henning auf ein geheimes Implantat stößt, das mehr als nur Daten überträgt, gerät sie in ein System, das nicht kontrolliert – sondern liest. Gedanken. Wahrnehmung. Bedeutung. Und je tiefer sie eindringt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Interpretation.
Gemeinsam mit Adrian, Jona und Reinhold folgt sie den Spuren von KORTH – einem Projekt, das nie darauf ausgelegt war, Menschen zu steuern, sondern sie lesbar zu machen. Doch als die Struktur beginnt zu zerbrechen, entsteht etwas Neues. Etwas, das nicht mehr kontrolliert werden kann.
Im Zentrum steht Dr. Voss.
Brillant. Ruhig. Unberechenbar.
Ein Mann, der gelernt hat, sich jedem System anzupassen – bis er selbst Teil von etwas wird, das sich seinem Zugriff entzieht.
Während sich die Wirklichkeit verschiebt und die Kontrolle kippt, muss Mira eine Entscheidung treffen:
Was passiert, wenn man aufhört, verstanden werden zu wollen?
Ein psychologischer Thriller über Wahrnehmung, Macht und die gefährlichste Form der Kontrolle – die, die man nicht mehr erkennt.
Denn am Ende stellt sich nur eine Frage:
Wer liest hier eigentlich wen?
Karolin Keybe
Karolin kKeybe arbeitet schon lange in der Pflege und Psychiatrie, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. „KORTH" ist ihr Debüt – ein medizinischer Thriller, der die Grenze zwischen Rettung und Manipulation aufreißt. Inspiriert von realen Kliniksystemen und der Frage, wie weit Kontrolle gehen darf, schreibt sie Geschichten, die unter die Haut gehen und Narben hinterlassen. Sie lebt in Thüringen, malt, hört düstere Musik und lässt ihren schwarzen Kater über die Tastatur laufen.
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