Dieses Buch entlarvt den Gründungsmythos des Moskauer Imperiums als kaltblütige Aneignung. Es zeichnet nach, wie die ruhmreiche Geschichte der Kiewer Rus gestohlen und umgedeutet wurde, ...
Die Geschichte wird von Siegern geschrieben. Doch was, wenn die größte Siegeserzählung Osteuropas auf einer historischen Lüge beruht? Als Kiew eine strahlende Metropole von europäischem Rang war, war Moskau ein unbedeutendes Dorf in den Wäldern. Dieses Buch entlarvt den Gründungsmythos des Moskauer Imperiums als kaltblütige Aneignung. Es zeichnet nach, wie die ruhmreiche Geschichte der Kiewer Rus gestohlen und umgedeutet wurde, um einen imperialen Machtanspruch zu zementieren, der bis heute nachwirkt. Von den Warägern über Jaroslaw den Weisen bis zum entscheidenden Sieg auf dem Kulikowo Pole – Mira Volodarska enthüllt die wahren Wurzeln der ostslawischen Zivilisation und deckt auf, warum die Frage, wem das Erbe Kiews gehört, der Schlüssel zum Verständnis der Konflikte der Gegenwart ist.
Mira Volodarska
Mira Volodarska ist eine auf die mittelalterliche Geschichte Osteuropas spezialisierte Historikerin. Nach langjähriger Forschungstätigkeit an internationalen Instituten und diversen Publikationen in Fachzeitschriften legt sie mit diesem Werk eine provokante Synthese ihrer Arbeit vor, die gängige Narrative kritisch hinterfragt.
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