Die wahre Geschichte, wie ein Handwerker die Mona Lisa aus dem Louvre stahl und sie damit erst zum Weltstar machte.
„Das Leere Lächeln – Wie ein Diebstahl das berühmteste Bild der Welt erschuf“ stellt eine provokante These auf: Die Mona Lisa ist nicht wegen ihres Lächelns berühmt, sondern weil sie geklaut wurde. Bis 1911 war das Bild von Da Vinci nur eines von vielen Werken im Louvre, bekannt nur unter Experten. Dann ließ sich der italienische Handwerker Vincenzo Peruggia über Nacht im Museum einschließen, nahm das Bild aus dem Rahmen und spazierte am nächsten Morgen damit hinaus.
Kunsthistoriker Paul Dieb beschreibt den globalen Medienzirkus, der folgte. Zeitungen druckten das Bild auf der Titelseite, Menschen standen Schlange vor dem Louvre, um den leeren Fleck an der Wand zu sehen. Als das Bild zwei Jahre später wieder auftauchte, war es eine Ikone.
„Das Leere Lächeln“ ist eine Studie über Ruhm und Massenmedien. Es zeigt, dass der künstlerische Wert oft zweitrangig ist und dass erst ein Skandal ein Meisterwerk zum Mythos macht.
Paul Dieb
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