Die Masterarbeit behandelt den BVerfG Beschluss vom 08.10.2024 zur Durchführung von TKÜ-Maßnahmen. Sie erörtert das Spannungsverhältnis zwischen Art. 10 GG und dem nationalen Sicherheitsinteresse.
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen dem grundgesetzlich verankerten Recht auf Privatheit und Schutz des Fernmeldegeheimnisses aus Artikel 10 GG einerseits und dem nationalen Sicherheitsinteresse des Staates andererseits - insbesondere vor dem Hintergrund einer sich verändernden Sicherheitslage. Konkret wird anhand des BVerfG Beschlusses vom 8. Oktober 2024 zur strategischen Telekommunikationsüberwachung diskutiert, welche Auswirkungen aktuelle Cybergefahren und die sich dadurch stetig verändernde Gefahrenlage auf den grundrechtlich verbürgten Schutz des Fernmeldegeheimnisses aus Art. 10 GG hat – und wie ein gerechter Ausgleich der widerstreitenden Interessen gefunden werden kann.
Karolin Widmann
Neben ihrem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Passau und Nantes war die Autorin schon immer europapolitisch interessiert. Nach mehreren Jahren praktischer Tätigkeit als Rechtsanwältin absolvierte sie daher ein Zusatzstudium in International Public Affairs (M.A.) an der renommierten LUISS Universität in Rom und ist seither im sicherheitspolitischen Umfeld tätig.
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